10.10. Tag der psychischen Gesundheit: Mit fit2work Warnsignale erkennen und Belastungen präventiv vermeiden

08.10.2026
In einer Arbeitswelt, die von hoher Geschwindigkeit, komplexen Anforderungen und zunehmend von psychischen Belastungen geprägt ist, zeigt sich ein wiederkehrendes Muster: Viele Menschen suchen erst dann Unterstützung, wenn die Situation bereits eskaliert ist. Doch der Wendepunkt – der Moment, an dem Belastungen kippen – kommt meist viel früher. Frühzeitige Intervention und Prävention sind ein entscheidender Faktor für Arbeitsfähigkeit und Gesundheit.
Warum Frühwarnsignale entscheidend sind
Erste Anzeichen von Überlastung sind oft subtil, aber eindeutig. Wer sie erkennt und ernst nimmt, kann rechtzeitig gegensteuern – bevor es zu langen Krankenständen oder einem vollständigen Zusammenbruch und zu Arbeitsunfähigkeit kommt. Für Betriebe bedeutet das: Prävention spart Kosten, sichert die Gesundheit der Fachkräfte und stärkt darüber hinaus im Idealfall die Teamstabilität.
Wie sehen die Warnsignale aus?
Natürlich ist Wohlbefinden sehr individuell, doch manche Zeichen können bei Personen auf einen nahenden Zusammenbruch hinweisen. Erste Anzeichen sind häufig Einschlafprobleme, Schlafstörungen und nächtliches Grübeln. Erschöpfung, Energielosigkeit und anhaltende Müdigkeit und das Gefühl, „nicht mehr zu können“ setzen die Spirale nach unten weiter fort. Dies führt oft zu Konzentrationsproblemen, Fehler können sich häufen, Aufgaben dauern länger und der Fokus bricht schneller weg. Gefährdete Personen weisen oft Rückzugstendenzen auf, isolieren sich sozial, manchmal kommt es zur Vermeidung von Gesprächen oder Teamkontakt. Häufige kurze Krankenstände sind als Zeichen für eine beginnende Überlastung zu werten. Diese Signale sind kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Hinweis darauf, dass Unterstützung notwendig ist – und zwar frühzeitig.
Warnsignale im BETRIEB
Als deutliche Warnsignale im Betrieb gelten steigende Fehlzeiten. Ein Trend, der oft unterschätzt wird, aber klare Hinweise auf Belastungen liefert. Die Überlastung einzelner Personen kann dazu führen, dass wenige mehr stemmen müssen und die Belastung ungleich verteilt ist. Dies kann zu Konflikten im Team, zu Spannungen, zu gereizter Stimmung und schließlich zum Leistungsabfall von Einzelnen oder ganzen Abteilungen führen. Mit dem Resultat von sinkender Produktivität, Qualitätsproblemen und Überforderung. Für Unternehmen ist es entscheidend, diese Muster nicht als „normalen Stress“ abzutun, sondern anlassbezogen zu handeln.
Was frühe Unterstützung bewirkt
Frühzeitige Beratung schafft Orientierung, entlastet und verhindert Eskalationen. Personen gewinnen Klarheit über ihre Situation und können Schritt für Schritt mit Unterstützung für Entlastung sorgen und Betriebe erhalten konkrete Handlungsempfehlungen. Prävention wirkt wie ein Schutzmechanismus: sie stabilisiert die Arbeitsfähigkeit, stärkt die Gesundheit und verhindert langfristige Ausfälle.
fit2work als Partner für Prävention
fit2work unterstützt Menschen und Betriebe genau in diesem frühen Moment. Melden Sie sich gerne frühzeitig bei den ersten Warnzeichen.
- Beratung für Personen: kostenlos und niederschwellig
- BGM‑Orientierung für Betriebe — eine Analyse und Hilfe beim Aufbau eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements, Empfehlungen und Begleitung bei der Umsetzung.
- Wiedereingliederung nach Krankenständen — strukturierte Unterstützung für einen stabilen Neustart.
Aufbau eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements
Ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) schafft die Grundlage dafür, Gesundheit und Arbeitsfähigkeit nicht erst dann zum Thema zu machen, wenn Belastungen bereits sichtbar werden. Vielmehr geht es darum, gesundheitsfördernde Strukturen nachhaltig im Unternehmen zu verankern. Die fit2work BGM-Orientierung unterstützt Unternehmen dabei, ihren aktuellen Stand zu bestimmen, Entwicklungsmöglichkeiten zu erkennen und ein Betriebliches Gesundheitsmanagement strukturiert aufzubauen bzw. bestehende Aktivitäten weiterzuentwickeln. Entscheidend ist dabei, BGM nicht als einmalige Maßnahme zu verstehen, sondern als kontinuierlichen Prozess, der Gesundheit in Strukturen, Abläufen und der Unternehmenskultur verankert. So können Belastungen frühzeitig erkannt, Ressourcen gestärkt und die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten langfristig unterstützt werden.
Gemeinsame Verantwortung für die Gesundheit
Gesundheit und Arbeitsfähigkeit sind das Ergebnis von stetiger Aufmerksamkeit, frühzeitigem Handeln und dem Mut, Unterstützung anzunehmen. fit2work unterstützt Sie und/oder Ihren Betrieb, bevor Belastungen zu einem Problem werden – und genau das macht Prävention so wirksam! Rufen Sie uns gleich an unter 0800 500 118 oder schreiben Sie uns unter info@fit2work.at




















en besser mit Stress, Druck oder Veränderungen im Unternehmen umgehen und entwickeln Strategien, um Herausforderungen gesund zu bewältigen. Das Risiko für psychische und stressbedingte Erkrankungen, die mittlerweile zu den häufigsten Ursachen für Fehlzeiten gehören, wird minimiert und die Anfälligkeit für psychosomatische Beschwerden wird stark verringert.





Direkt im Anschluss an jede Infoveranstaltung besteht die Möglichkeit, direkt vor Ort einen BGM-Check zu absolvieren. Dabei handelt es sich um einen online Fragebogen, der den Status quo des Unternehmens in Bezug auf BGM beleuchtet und als Grundlage für ein anschließendes Beratungsgespräch dient. Wenn es die Zeit vor Ort nicht zulässt, kommen die Beraterinnen und Berater der BGM-Orientierung natürlich auch gerne in Ihr Unternehmen oder vereinbaren einen Online-Termin mit Ihnen, um eine BGM-Standortbestimmung samt BGM-Check gemeinsam mit Ihnen durchzuführen.
hrer BGM-Standortbestimmung:



























Busse im Rahmen der österreichweiten Tour Halt machen. Interessierte haben die Möglichkeit, sich vor Ort bei unserem Team der Personen- und Betriebsberatung kostenlos über das Angebot von fit2work zu informieren.
Diesen Herbst ist die Chance, dass Sie einen unserer Busse im öffentlichen Raum entdecken, besonders hoch: von Mitte September bis Ende November findet die fit2work-Bustour mit rund 40 Terminen in ganz Österreich statt. Kommen Sie vorbei und informieren Sie sich über fit2work! Falls Sie möchten, ist es auch möglich, direkt im Bus ein Erstberatungsgespräch in Anspruch zu nehmen. Natürlich stellen Ihnen unsere Beraterinnen und Berater vor Ort auch gerne Informationsmaterial zur Verfügung.
Der Auf- oder Ausbau eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) ist das Kernstück der fit2work-Betriebsberatung. Durch eine offene und unterstützende Unternehmenskultur im Umgang mit dem Thema Sucht, zeigt das Unternehmen, dass Gesundheit und Arbeitsfähigkeit innerbetrieblich einen hohen Stellenwert einnehmen.
Der Projektleiter Herr U. litt an Alkoholsucht. Es folgte ein Langzeitkrankenstand, in dem ein Entzug und anschließend eine REHA stattfanden. Die BEM-Beauftragte des Unternehmens nahm die WIETZ von Herrn U. zum Anlass, mit ihm gemeinsam diejenigen Situationen zu analysieren, die in seinem Arbeitsalltag das Bedürfnis nach Alkohol förderten. Als Ergebnis wurde Herrn U. ein zweiter Projektleiter zur Seite gestellt, der ihn in herausfordernden Arbeitssituationen unterstützte und mit dem Mitarbeiter gemeinsam Entscheidungen traf. Am Ende der WIETZ konnte Herr U. wieder die volle Verantwortung übernehmen.







Einen ausführlichen Einblick in die fit2work Personenberatung gaben zwei ehemalige Klientinnen. Beide Klientinnen schilderten ihre Krankheitsgeschichten und wie sie das Angebot von fit2work für sich und ihre damalige Lebenssituation optimal nutzen konnten – um schlussendlich wieder arbeitsfähig zu werden. Ergänzt wurde diese Perspektive von Alexander Burger, Case Manager bei fit2work Wien, der aus dem Beratungsalltag der Beraterinnen und Berater berichtete.
Themenblock mit Ausführungen zu den Besonderheiten und aktuellen Schwerpunkten der aktuellen fit2work Programmperiode 2020-2024 ab.





Gemeinsam mit Geschäftsleitung und Team konnten unter Anleitung der fit2work-Beraterin Irmgard Prosinger zahlreiche Maßnahmen – in Anlehnung an das Haus der Arbeitsfähigkeit (siehe Grafik) – definiert und umgesetzt werden. Demnach erfolgte auch die Implementierung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) und die Benennung einer fit2work-Beauftragten, eine Ansprechperson aus der Belegschaft, die sich gezielt um die Früherkennung von Belastungen und die Begleitung bei Wiedereingliederung nach längeren Krankenständen kümmert.





In diesem Interview hören Sie, welche Herausforderungen Long Covid aktuell für die Arbeitswelt mit sich bringt – für Betroffene und deren Angehörige, Unternehmen sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Weiters werden folgende Fragen diskutiert: welche Art der Hilfestellung bietet fit2work? Welche speziellen Herausforderungen bei dieser Gruppe an Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteigern ergeben sich in der Arbeit von fit2work? Wie können Betriebe unterstützt werden, die Long-Covid-Patientinnen und -Patienten in der Belegschaft haben? Welche Fragen sind in Bezug auf Long Covid am Arbeitsplatz für die beiden Interview-Partnerinnen derzeit am dringlichsten zu behandeln?
fit2work-Beauftragte? Wie geht das? Im Rahmen der Betriebsberatung durch fit2work bildet das Team von fit2work nach der Analysephase in Ihrem Unternehmen eine zentrale Ansprechperson für Gesundheitsfragen aus: eine oder einen fit2work-Beauftragte/n. Die nominierte Person nimmt sodann eine Schlüsselposition im Unternehmen ein und fungiert als Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner innerhalb der Belegschaft zu allen Gesundheitsfragen und zu Themen des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM). Das Ziel ist stets die Erhöhung der Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.











So wie Herr Reiter (Name von der Redaktion geändert), 58 Jahre alt, Büroangestellter und überwiegend in sitzender Tätigkeit arbeitend. Er kämpfte mit starker Gewichtszunahme, die ihn auch psychisch belastete und darüber hinaus mit berufs- und altersbedingten Rückenschmerzen, als er sich an fit2work wandte. Gemeinsam mit seiner Beraterin erarbeiteten sie für ihn maßgeschneiderte Schritte. Schließlich nahm er am Programm der ÖGK zur Gewichtsreduktion teil und absolvierte dort ein individuell zugeschnittenes Muskelaufbau- und Krafttraining. Weiters konnte Herr Reiter einige Einheiten zur psychischen Entlastung in Anspruch nehmen und mit seiner Beraterin Strategien besprechen, um sich Auszeiten zu nehmen – etwa in Form von regelmäßigen Spaziergängen oder Radfahren. „fit2work kann Kundinnen und Kunden die richtige Hilfestellung geben, um die Arbeitsfähigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen – mit der Hilfe von Case Managerinnen und -managern, Arbeitsmedizinerinnen und -medizinern, Arbeitspsychologinnen- und -psychologen und Betriebsberaterinnen und Betriebsberatern“, so Gerlinde Braumiller, Gesamtprojektleiterin fit2work in Salzburg, Tirol und Vorarlberg, über die Zielsetzung von fit2work.
