Erfolgreiche Integration am ersten Arbeitsmarkt nach beruflicher Neuorientierung mit Case Management PLUS
Als Herr M. im Alter von 43 Jahren in das Case Management PLUS aufgenommen wurde, lag bereits ein herausfordernder Weg hinter ihm. Der gelernte Textilveredler hatte sich als Unternehmer im Dienstleistungssektor selbstständig gemacht, musste jedoch aufgrund einer psychischen Erkrankung mit depressiver Symptomatik einen tiefgreifenden Einschnitt in seinem beruflichen und privaten Leben bewältigen. Die gesundheitlichen Belastungen führten dazu, dass eine berufliche Neuorientierung notwendig wurde und die Rückkehr in ein stabiles Berufsleben zunächst in weiter Ferne schien.
Gesundheitliche Stabilisierung
In der Beratung bei fit2work stand daher zunächst die gesundheitliche Stabilisierung im Mittelpunkt. Durch regelmäßige fachärztlich-psychiatrische Verlaufskontrollen und eine begleitende Psychotherapie wurde die Grundlage geschaffen, um neue Perspektiven entwickeln zu können. Parallel dazu erfolgte eine intensive Auseinandersetzung mit den vorhandenen Ressourcen, Fähigkeiten und Erfahrungen des Kunden. Statt den Blick auf Einschränkungen zu richten, wurde gezielt nach Potenzialen gesucht, die für einen beruflichen Neustart genutzt werden konnten.
Ein neues Berufsziel
Im gemeinsamen Prozess kristallisierte sich Schritt für Schritt ein neues Berufsziel heraus. Auf Basis der Stärken und Interessen wurden verschiedene Tätigkeitsfelder geprüft und realistische Entwicklungsmöglichkeiten erarbeitet. Daraus entstand ein konkreter Integrationsplan mit einem klar definierten Ziel: die Ausbildung zum Fahrlehrer-Assistenten und in weiterer Folge die Prüfung zum Fahrlehrer.
Schritt für Schritt zum Erfolg
Mit zunehmender gesundheitlicher Stabilität wuchs auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Herr M. nutzte die angebotenen Unterstützungsmaßnahmen konsequent und verfolgte sein neues Berufsziel mit großer Entschlossenheit. Die Kombination aus professioneller Begleitung, medizinischer Unterstützung und persönlichem Engagement führte schließlich zum entscheidenden Erfolg: Die Ausbildung wurde erfolgreich abgeschlossen, die Fahrlehrerprüfung bestanden und ein Dienstverhältnis mit 30 Wochenstunden aufgenommen.
Eine neue berufliche Perspektive
Heute ist Herr M. in einer Fahrschule mit 30 Wochenstunden beschäftigt. Seine Geschichte zeigt eindrucksvoll, dass selbst nach schwierigen gesundheitlichen Krisen ein beruflicher Neuanfang möglich ist. Sie verdeutlicht, wie wichtig es ist, Menschen nicht auf ihre Erkrankung zu reduzieren, sondern ihre Fähigkeiten, Ressourcen und Entwicklungsmöglichkeiten in den Mittelpunkt zu stellen. Durch die Verbindung von gesundheitlicher Stabilisierung, individueller Begleitung und konsequenter ressourcenorientierter Integrationsarbeit konnte eine nachhaltige Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt erreicht werden – und damit weit mehr als nur ein neuer Arbeitsplatz: eine neue berufliche Perspektive und ein Stück gewonnene Lebensqualität.

Nach mehreren gesundheitlichen Rückschlägen und einer längeren Phase der Arbeitslosigkeit gelang Herrn K. mit Unterstützung der CM+-Beratung in Niederösterreich der erfolgreiche Wiedereinstieg ins Berufsleben. Ausgangspunkt waren gesundheitliche Beschwerden, die bereits mehrere Jahre zuvor begonnen hatten.
fit2work- Kundin Frau F. war Ende Zwanzig, als sie aufgrund einer depressiven Episode und einer Schilddrüsenerkrankung in Krankenstand gehen musste. Nach über einem Jahr Langzeitkrankenstand lief der Bezug des Krankengeldes durch die ÖGK aus. Frau F. war – wie viele andere Menschen in dieser Situation – ratlos und überfordert: keine finanzielle Absicherung mehr, gleichzeitig aber weit davon entfernt, arbeitsfähig zu sein und in ihren gelernten Beruf als Friseurin zurückkehren zu können. Und: neben der depressiven Episode lagen zwischenzeitlich auch eine Anpassungs- und Angststörung vor.
Frau L. ist eine junge Brustkrebspatientin, die vor ihrer Erkrankung Teilzeit gearbeitet hatte, da sie noch studierte. Eigentlich war das Ziel von Frau L., das Studium zügig abzuschließen, als die schwere Erkrankung dazwischen kam und ihre Pläne durchkreuzte.
Frau S. suchte im Februar 2025 die Hilfe von fit2work Innsbruck, nachdem sie im Vorjahr eine bipolare Episode erlebt hatte und stationär behandelt wurde. Ihr stressbelasteter Job in der Gastronomie, Konflikte an ihrem letzten Arbeitsplatz und die psychische Erkrankung führten zum Wunsch nach beruflicher Neuorientierung und psychologischer Unterstützung.
Der Weg zurück ins Berufsleben nach einer schweren Krankheit kann herausfordernd sein. Doch mit der richtigen Unterstützung und dem Willen, es zu schaffen, kann dieser Weg auch zur Erfolgsgeschichte werden. So erlebte es unsere Kundin Frau M., die durch fit2work erneut Fuß in der Arbeitswelt fasste.
Nach mehreren schweren Operationen und einem langen Genesungsprozess entschied sich Herr W., geboren 1973, im November 2023 für die Unterstützung durch fit2work. Ziel war ein behutsamer Wiedereinstieg in seinen Job als Projektleiter – konkret in Form einer

Frau L. ist Anfang dreißig und arbeitet in einer Kochschule, in der sie Kochkurse und Workshops abhält. Sie hat sehr lange Arbeitstage und verbringt fast ihre gesamte Arbeitszeit im Stehen.
Durch eine strukturierte Betreuung und praxisnaher Lösungsansätze konnte fit2work Herrn M. unterstützen seine Situation nachhaltig zu verbessern. Trotz der schwierigen Ausgangslage gewann Herr M. durch Gespräche mit seiner fit2work-Betreuerin bald wieder mehr Sicherheit in seinen Entscheidungen betreffend seiner beruflichen Situation und Zukunft.
Frau T. kommt auf Empfehlung von Bekannten in die fit2work-Beratungsstelle, nachdem sie seit 2 Monaten wegen Burnout im Krankenstand ist und von der ÖGK einen Brief bezüglich ihrer baldigen Abschreibung erhalten hat. Die Kundin ist in psychiatrischer und psychotherapeutischer Behandlung, fühlt sich jedoch nach wie vor stark belastet und leidet unter Schlafstörungen. Eine seelische Reha wurde bereits bewilligt. Die Kundin wünscht sich nach erfolgreicher Rehabilitation einen belastungsangepassten Wiedereinstieg mit Wiedereingliederungsteilzeit (WIETZ) in ihren Job.
Immer wieder kommt es, wenn gesundheitliche Fragestellungen in Zusammenhang mit der Arbeitsfähigkeit relevant sind, zu einer professionellen wechselseitigen Zusammenarbeit zwischen Arbeitsassistenz und fit2work.
Die Pandemie hat uns weiter fest im Griff. Psychische Belastungen und körperliche Probleme sind bei vielen Klientinnen und Klienten die Folge. Umso wichtiger ist in diesen herausfordernden Zeiten eine professionelle Begleitung, wie bei fit2work.
Herr S. befindet sich in einer Ausbildung zum Dachdecker. Während seiner Arbeitszeit stürzte Herr S. durch ein Tankstellendach und brach sich dabei die rechte Schulter. Seit diesem Zeitpunkt plagen den fit2work-Kunden nicht nur Schmerzen in der rechten Schulter; der Kunde hat seit dem Unfall auch mit einer Höhenangst zu kämpfen. Nachdem sich Herr S. bei fit2work in Beratung begeben hat, wurden Strategien zur ganzheitlichen Stabilisierung seiner Gesundheit entwickelt. Im Rahmen des Basischecks wurden Empfehlungen zur psychotherapeutischen Behandlung (Traumatherapie) und zu weiterführenden Physiotherapien für die körperliche Problematik erarbeitet.
Frau H. hatte sich, bevor ihr eine Corona-Schutzimpfung zur Verfügung stand, mit dem Virus infiziert. Die Erkrankung zog einen langwierigen und schweren Verlauf nach sich, von dem sich Frau H. nur schwer erholen konnte. Die physischen und psychischen Belastungen die durch die Infektion verursacht wurden, beschreibt Frau H. als enorm. Als Glücksfall empfand sie im Rehabilitationszentrum Hochegg vom Beratungsangebot fit2work erfahren zu haben und nahm über die fit2work-Hotline einen ersten Kontakt auf.
Frau H. suchte die fit2work Beratungsstelle auf ärztliche Empfehlung, kurz vor Ende ihrer Elternkarenzzeit auf, nachdem ihr eine feuchte AMD - regenerative Makuladegeneration - diagnostiziert worden war. Diese ist unheilbar und führt langsam zu schrittweiser Erblindung.
Frau K. war es aus Ressourcenmangel nicht möglich, eine Einzeltherapie zu besuchen. Als Überbrückungsalternative wurde Frau K. im Rahmen ihrer fit2work-Beratung ein Besuch einer Online-Gruppentherapie mit dem Behandlungsschwerpunkt Selbstwert ermöglicht. Obwohl Frau K. noch keine Erfahrungen mit Gruppentherapien hatte, fühlte sich die fit2work-Kundin in den Gruppensitzungen gut aufgehoben. Besonders der Onlinekontakt hat Frau K. viele Vorteile gebracht: „Ich finde der Onlinekontakt hatte in der Hinsicht Vorteile, weil man viel flexibler sein konnte was die Zeit angeht, und man war in der gewohnten heimischen Umgebung, wodurch man sich vielleicht von Anfang an schon entspannter gefühlt hat (war zumindest bei mir so). Ich konnte mich leicht den anderen gegenüber öffnen, und fühlte mich abgeholt, da die anderen Personen in der Gruppe mit ähnlichen Problemen wie ich zu kämpfen hatten, bzw. konnte man sich gut in die jeweils anderen Gruppenmitglieder hineinfühlen.” 
