Aktuelle Meldungen

Welttag der psychischen Gesundheit am 10. Oktober 2021!

Verzweifelter Mann

 

06.10.2021

 

Wie Sie mit Unterstützung von fit2work die psychische Gesundheit Ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen fördern können. Eine Erfolgsgeschichte aus der Steiermark.  

 

„Wir garantieren ein hohes Maß an Sicherheit“, so der Slogan der Sam GmbH im Kindberger Cowerk. Das Unternehmen, das sich auf Sicherheitszertifizierungen spezialisiert hat, setzt auch immer wieder neue Maßstäbe, wenn es um die Sicherheit bzw. um die Gesundheit der eigenen MitarbeiterInnen geht. Täglich frische Obstkörbe sowie 30 Minuten freie Bewegung innerhalb der Arbeitswoche haben sich bereits etabliert. In der vergangenen Woche stand die psychische Gesundheit im Mittelpunkt. „Gerade in Zeiten, wo wir die psychischen Belastungen bereits den politischen Maßnahmen gegenüberstellen, ist eine solche Evaluierung wichtiger denn je“, ist Geschäftsführer Michael Grath überzeugt.

 

Fit am Arbeitsplatz

 

Dafür wurde Carina Bachner, Betriebsberaterin des österreichweiten Beratungs- und Unterstützungsprogramms „fit2work“ mit ins Boot geholt. „Arbeitserfahrungen müssen mit der individuellen Lebensführung im Einklang stehen. Unser Ziel ist es, sowohl für Einzelpersonen als auch für Unternehmen ein ganzheitliches Verständnis für die Gesundheit zu schaffen“, erklärt Bachner. „Nach einem Erstgespräch evaluieren wir, was die Betriebe brauchen könnten, und was bereits vorhanden ist. Wir machen MitarbeiterInnenbefragungen, führen individuelle Gespräche und leiten daraus entsprechende Maßnahmen ab. Dabei schauen wir, ob die Belastungen stabil sind und welche Maßnahmen gesetzt werden können“, so die Betriebsberaterin.

Best Practice Beispiel

 

„Das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz sieht unter anderem die Verpflichtung zur Evaluierung von psychischen Belastungen am Arbeitsplatz vor“, erklärt Michael Grath. „Viele Betriebe machen es einfach nicht, weil es oftmals eine „Watsche“ für die Geschäftsführung bedeutet. Ich hole mir diese Watsche aber gerne ab, denn daraus können wir Schlüsse ziehen und Maßnahmen setzen, um Dinge zu verbessern“, so der Geschäftsführer, der besonders großen Wert auf ein gutes Arbeitsklima unter den Angestellten legt. „Ich will nicht täglich in ein Büro kommen, wo alle angefressen sind. Das kenne ich schon von ehemaligen Betrieben, in denen ich früher selbst angestellt war. Deshalb beziehen wir die MitarbeiterInnen ein und legen mehr Wert auf deren Gesundheit und Zufriedenheit als andere“, so Grath. „Hier wird schon sehr gute Arbeit dahingehend geleistet. Die Sam GmbH ist quasi ein Best Practice Beispiel“, bestätigt auch „fit2work“-Beraterin Carina Bachner.

 

Link: www.ce-sam.at

Foto: © pexels.com - Andrea Piacquadio

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Arbeitsfähigkeit und Geschlecht – gibt es Unterschiede?

Weibliches und Männliches Symbol stehend im Gleichgewicht auf einem Bleistift

 

22.09.2021

 

Gleichberechtigung, Frauengesundheit, Geschlechterrollen, Ungleichbehandlung – Schlagworte rund um das Frauenleben sind gleichzeitig en vogue und doch ein Dauerbrenner. Aber es geht um Gesundheit!

 

Erwerbstätigkeit begleitet uns über eine lange Lebensspanne. Dabei wird ersichtlich, dass die Lebensabschnitte und die damit verbundenen Entscheidungen mit dem Geschlecht in Verbindung stehen. Innerhalb des letzten Jahrzehnts kam es zu einer Erhöhung der Erwerbsbeteiligung der Frauen. Der Anstieg ist vorwiegend auf Teilzeitarbeit zurückzuführen. Die Hintergründe dafür sind Vereinbarkeitsthemen, geringere Aufstiegschancen, häufige Erwerbsverläufe im Niedriglohnsektor und die Tatsache, dass etwas mehr Krankenstandstage auf Frauen entfallen. Gesundheit und Arbeitsfähigkeit haben für Frauen somit viele Dimensionen.

Gesundheit hat ein Geschlecht


Nicht nur biologische und genetische Unterschiede zwischen Männern und Frauen beeinflussen die ungleichen Gesundheitschancen und -risiken, sondern vielmehr auch ungleiche Verhältnisse und das Verhalten. Frauen haben eine längere Lebenserwartung, verbringen jedoch mehr Jahre in schlechterer Gesundheit. Chornische und psychische Erkrankungen weisen einen höheren Frauenanteil auf. Die Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen und Therapien weist wiederum einen geringeren Männeranteil auf. Fakten rund um geschlechtsspezifische Unterschiede im Bereich Gesundheit lassen sich endlos anführen und sind Gegenstand zahlreicher Studien.

 

Was können Betriebe tun?

 

In Österreich ist die Ungleichverteilung von Berufs- und Lebenschancen von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt stark verankert. Frauen sind in „typischen“ Berufsgruppen schweren körperlichen Arbeitsbedingungen (z.B. Pflegekräfte, Reinigungspersonal), aber auch psychischen Belastungen zunehmend ausgesetzt (z.B. pädagogische Berufe und Sozialberufe).

 

Arbeits-, Lebenswelten und Gesundheit stehen in einem direkten Zusammenhang. Eine gender-/geschlechtsspezifische Beurteilung von Arbeitsbedingungen ist notwendig. Unterstützung erhalten Personen und Betriebe dabei mit fit2work. Das österreichweit kostenlose Beratungsprogramm hilft Menschen, um bei gesundheitlichen Problemen wieder arbeitsfähig zu werden oder zu bleiben, und unterstützt Betriebe beim Aufbau gesundheitsförderlicher Strukturen. Dies soll den Ausfall von ArbeitnehmerInnen verhindern oder helfen, bereits Erkrankte wieder gut einzugliedern. Themen wie Wiedereingliederungsteilzeit, Umgang mit chronisch Kranken oder aktuelle Problemstellungen können Teil dieser Beratung sein.

MitarbeiterInnen verbringen einen Großteil ihrer Lebenszeit in ihrer Arbeit. Nur wenn alle Beteiligten auf die Gesundheit schauen, machen sich Erfolge bemerkbar. Eine geschlechtssensible Betrachtung im betrieblichen Gesundheitsmanagement führt zu einer gesundheitlichen Gleichheit.

 

Quelle: gesundearbeit.at/arbeitnehmerschutz

  • Autorin: Mag.a Martha Scholz-Resch, Soziologin
  • Bildquelle:  © freepik.com
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Bluthochdruck erkennen – Gesundheit garantieren

Frau mit Blutdruckmesser

 

02.09.2021

 

Wie schön wäre der Sommer ohne lästige Gelsen. Doch die durstigen Blutsauger machen uns auf etwas sehr Wichtiges aufmerksam: unser Blut. Hier erfahren Sie, wie Sie auf Ihren Blut(hoch)druck achten und welche Sportart besonders gut für den Blutkreislauf ist. Kleiner Tipp: Man befindet sich dabei im Wasser :-)

Bluthochdruck – Anzeichen erkennen

Stress, Rauchen, wenig Bewegung – sind einige der Risikofaktoren, die Bluthochdruck begünstigen. Wer zudem übergewichtig ist und viel Alkohol und Salze konsumiert, sollte sich angewöhnen, regelmäßig den Blutdruck zu kontrollieren. Damit kann man die Entwicklung genau beobachten und sich vor Folgeerkrankungen – wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Nieren- oder Augenerkrankungen – schützen. Vorsicht wenn bei Ihnen Diabetes und erhöhte Blutfettwerte festgestellt werden: Hier lauert ebenfalls potenzielles Risiko für Bluthochdruck!

 

Blutdruck regelmäßig messen

Den Blutdruck sollte man regelmäßig messen, um die Lage im Überblick zu behalten und um gegenzusteuern, wenn die Werte nicht stimmen. Die weiteren Schritte müssen Sie mit ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt besprechen.

 

Merke: Normalerweise sollte der Blutdruck bei 120 bis 129 (oberer Wert/systolisch) und der untere bei 80 bis 84 (untere Wert/diastolisch) mmHg liegen. Der Normwert geht bis maximal 135 / 85 mmHg → höher sollte der Druck nicht steigen!

 

Leicht erhöht? Diese Tipps helfen

Stellen Sie erhöhten Blutdruck fest, hilft in jedem Fall ein Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Nur so kann die genaue Ursache geklärt werden und entsprechende Maßnahmen verordnet werden. Sollte der Blutdruck nur leicht erhöht sein, helfen diese Tipps:

 

  • Regelmäßige Bewegung
  • Rauchstopp
  • Ausgewogene Ernährung
  • Salz reduzieren
  • Weniger Stress – hier hilft die Personenberatung von fit2work gern weiter

 

Schwimmen und gesunder Blutkreislauf

Wenn Sie Ihren Sommerurlaub am Meer oder an einem See verbracht haben, waren sie vermutlich schwimmen. Diese Sportart tut dem Körper und dem Blutdruck ganz besonders gut! Auch der Blutkreislauf wird angeregt und „durchgekurbelt“. Unser Blut ist etwas, worauf wir ganz besonders achten sollten – und die lästigen Gelsenstiche erinnern uns daran, wie wertvoll es ist.

 

Schauen Sie früh genug auf Ihre Gesundheit und kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Blutdruck. Die Österreichische Gesundheitskasse bietet Aufklärung, Broschüren und Schulungen, sowie einen Blutdruck-Pass zum Bestellen.

Weitere Infos dazu finden Sie hier!

 

Für weitere Unterstützung melden Sie sich gern zu einem unverbindlichen Erstgespräch bei fit2work an. Das Angebot richtet sich an alle erwerbsfähigen Personen und ist kostenlos. Serviceline: 0800 500 118

 

Quellen: https://www.gesundheitskasse.at/cdscontent/?contentid=10007.836904

Foto: © pexels.com

 

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fit2work, Post-Covid und Wiedereingliederungsteilzeit

fit2work-Maxerln

 

17.08.2021

 

„Ich war an Covid-19 erkrankt. Leider fühle ich mich auch nach vielen Wochen noch nicht fit und möchte daher anfangs Teilzeit in meinen Beruf zurückkehren. Was kann ich tun?“ Derartige Anfragen erreichen das Team an der fit2work-Hotline in letzter Zeit immer häufiger.

 

Wie kann fit2work hier helfen? fit2work unterstützt und berät in solchen Fällen bei der Beantragung einer sogenannten Wiedereingliederungsteilzeit. Das bedeutet, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach einem Langzeitkrankenstand von mindestens 6 Wochen unter bestimmten Voraussetzungen eine solche beantragen können.

Die Vorteile liegen auf der Hand: die Betroffenen können rascher ins Unternehmen zurückkehren, da eine niedrigere Stundenanzahl nach einer Erkrankung leichter zu bewältigen ist. Somit kann der Wiedereinstieg „sanfter“ gestaltet werden und sowohl Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer und Betrieb reduzieren die Gefahr eines Rückfalls in einen erneuten Krankenstand. Weiters erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen finanziellen Ausgleich in Form von Wiedereingliederungsgeld.

 

Mehr Infos finden Sie hier oder unter der fit2work-Hotline: 0800 500 118

 

Foto: © fit2work

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Bevor’s zu spät ist – fit2work-Hotline anrufen!

Handy und fit2work-Folder

 

26.07.2021

 

Wir alle kennen es: Oft sucht man erst Hilfe, wenn es viel zu spät ist. Die Symptome werden verdrängt, bis zum Urlaub muss man halt die Zähne zusammenbeißen, außerdem geht es anderen bestimmt viel schlechter. Doch zu langes Warten kann zu heftigen Folgen führen. Nehmen Sie ihre psychischen und körperlichen Anzeichen ernst – und rufen Sie rechtzeitig bei der fit2work-Hotline an!

Wer darf fit2work beanspruchen?

Die kostenlose Beratung durch fIt2work dürfen alle Menschen im erwerbsfähigen Alter beanspruchen! Sie benötigen keine Diagnose oder Befunde, sondern es reicht das subjektive Gefühl, dass etwas nicht passt. Auch Personen, die in öffentlichen oder städtischen Institutionen beschäftigt sind, sowie Ein-Personen-Unternehmen (EPUs) dürfen sich melden. Mit dem Anruf bei der kostenlosen Hotline können Sie ein unverbindliches Infogespräch vereinbaren, auch die restliche Beratung durch fit2work ist kostenfrei!

 

Burnout – So weit muss es nicht kommen

Ein Blick hinter die Kulissen der fit2work-Hotline verrät, dass einige Kundinnen und Kunden erst anrufen, wenn sie bereits im (Langzeit-)Krankenstand sind. Immer häufiger ist Burnout die Ursache für den Krankenstand, doch wer schon frühe Anzeichen ernst nimmt, kann Schlimmeres verhindern: Leiden Sie an Schlaflosigkeit und Erschöpfungszuständen? Bewegen sich Ihre Gedanken im Kreis? Hören Sie auf Ihren Körper! Seien Sie ehrlich zu sich selbst und vereinbaren Sie eine unverbindliche Erstberatung.

 

>>> Hier geht es zum Selbsttest von fit2work: https://fit2work.at/artikel/selbsttest 

 

Angst vor Jobverlust

Viele Kundinnen und Kunden der fit2work-Personenberatung haben Angst, den Arbeitsplatz durch (langen) Krankenstand zu verlieren. Auch hier kann eine frühe Reaktion helfen, etwa indem man das Gespräch mit den Vorgesetzten sucht. Die Case-Managerinnen und -Manager von fit2work beraten Sie gern, welche Möglichkeiten Sie haben. Wichtig ist: Ihre Gesundheit geht vor!

 

Für Betriebe ist fit2work ebenfalls kostenlos zugänglich: Die fit2work-Betriebsberatung unterstützt dabei, einen gesunden Arbeitsplatz mit gesunden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu gestalten.

 

Wiedereingliederungsteilzeit

„Ich war an Covid-19 erkrankt. Leider fühle ich mich auch nach vielen Wochen noch nicht fit und möchte daher anfangs Teilzeit in meinen Beruf zurückkehren. Was kann ich tun?“ Derartige Anfragen erreichen das Team an der fit2work-Hotline häufig. fit2work unterstützt und berät in solchen Fällen bei der Beantragung einer sogenannten Wiedereingliederungsteilzeit. Das bedeutet, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach einem Langzeitkrankenstand von mindestens 6 Wochen unter bestimmten Voraussetzungen eine solche beantragen können.

 

Die Vorteile liegen auf der Hand: die Betroffenen können rascher ins Unternehmen zurückkehren, da eine niedrigere Stundenanzahl nach einer Erkrankung leichter zu bewältigen ist. Somit kann der Wiedereinstieg „sanfter“ gestaltet werden und sowohl Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer als auch Betrieb reduzieren die Gefahr eines Rückfalls in einen erneuten Krankenstand. Weiters erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen finanziellen Ausgleich in Form von Wiedereingliederungsgeld.

 

Greifen Sie zum Hörer – wir greifen Ihnen unter die Arme!

Jetzt bei der fit2work-Hotline anrufen: 0800 500 118

 

Im fit2work-Selbsttest können Sie ihre Arbeitsfähigkeit überprüfen: http://fit2work.at/artikel/selbsttest

 

Foto: © fit2work

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fit2work-Busse wieder on tour!

fit2work-Bus

 

16.07.2021

 

Sie sind zwar nicht knallrot, dennoch sind unsere drei fit2work-Beratungs-Busse ein Blickfang mit Erfolgskonzept! Und wir sind seit Ende Mai wieder verstärkt in ganz Österreich bei Betrieben oder in Gemeinden unterwegs.

 

So trotzte einer unserer Betriebsberater in Tirol Ende Mai Wind und Wetter und berichtet von einigen schönen Momenten und Begegnungen auf seiner Tour.

Der Bus machte etwa in den Gemeinden Matrei und in Kals halt, wo ein intensiver Austausch mit der Bürgermeisterin zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement erfolgte.

 

In Ostösterreich waren wir kürzlich bei der Firma Manner in Wolkersdorf und in den burgenländischen Gemeinden Jennersdorf und Oberwart zu Gast. Und die Kolleginnen und Kollegen aus der Region Mitte (Kärnten, Oberösterreich und Steiermark) können in diesem Jahr schon viele erfolgreiche Einsätze in Kärnten und der Steiermark verzeichnen.

Derzeit steht der Bus in Startposition für Termine in Oberösterreich und wir freuen uns auf weitere Anfragen von Betrieben oder Gemeinden, die den fit2work-Bus und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter willkommen heißen möchten! Das gilt natürlich auch für alle anderen Bundesländer.

Infos und Anfragen bitte an info@fit2work.at

 

Foto: © fit2work

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Wenn Lehrlinge Sorgen haben – fit2work unterstützt kostenlos!

Jugendlicher am Schreibtisch

 

01.07.2021

 

Das Distance Learning ist dir schwergefallen? Du fühlst dich nun lustlos bei der Arbeit oder in der Berufsschule? Du bist nicht sicher, ob dein Lehrberuf der richtige für dich ist? Dich belasten Konflikte in der Familie oder im Freundeskreis?
fit2work kann dich bei deinen Sorgen unterstützen und Lösungen aufzeigen!

Jungen Menschen kommt in dieser Pandemie ein wenig das Los der Vergessenen zu. Sie mussten auf vieles verzichten, fanden dafür aber kaum Beachtung, da stets die Risikogruppen im Vordergrund standen. Doch während die Situation von Schülerinnen und Schülern oder Studierenden in der Öffentlichkeit immer wieder thematisiert wurde, fand jene von Lehrlingen und deren Bedürfnissen kaum Aufmerksamkeit.

 

Probleme am Arbeitsplatz

 

Dabei sind auch Lehrlinge von Schwierigkeiten am Arbeitsplatz betroffen. Etwa dann, wenn sich Allergien entwickeln, die mit dem Lehrberuf nicht vereinbar sind; sich im Laufe der Lehrzeit herauskristallisiert, dass der gewählte Beruf doch nicht zu einem passt oder die Motivation für die Berufsschule schwerfällt. Weiters können psychische Belastungen hinzukommen, sei es aufgrund von Konflikten in der Familie, dem Freundeskreis oder dem Arbeitsplatz. Und natürlich sind auch bei jungen Menschen die sozialen und psychischen Auswirkungen der Pandemie nicht spurlos vorübergegangen.

 

Nachwirkungen der Pandemie

 

„Auch Lehrbetriebe und Berufsschulen waren vom Lockdown betroffen, was für viele Lehrlinge Distance Learning und fehlenden Praxisunterricht bedeutete. Das hat bei vielen zu Kontaktverlusten, Einsamkeit und manchmal Ängsten geführt“, sagt Andrea Stoick, Gesamtprojektleiterin fit2work für die Region Wien, Niederösterreich und Burgenland. „Die Beraterinnen und Berater von fit2work können jungen Menschen bei diesen Problemen zur Seite stehen“, ergänzt Andrea Stoick.

 

fit2work unterstützt dich!

 

Denn, was viele nicht wissen: das Beratungsprogramm fit2work berät auch junge Menschen zu allen Themen, die im Zusammenhang mit der körperlichen oder psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz oder auch mit der Arbeitssuche stehen. Kostenlos und niederschwellig. Die Beratung ist auch telefonisch oder virtuell möglich, einfach unter der Hotline-Nummer 0800 500 118 einen unverbindlichen Erstberatungstermin vereinbaren!

 

Foto: © pexels/mart-production

 

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Bildschirmzeit reduzieren, Augentraining starten: Jetzt für die fit2work Online-Sessions anmelden!

Frau mit Augenaufschlag

 

31.05.2021

 

Zwischen Videokonferenzen, dem Beantworten von E-Mails und dem Couch-Kino mit den neuesten Filmen und Serien vergessen wir oft eins: Den Augen genug Auslauf geben. Warum regelmäßige Pausen vor dem Bildschirm wichtig sind, wie das kostenlose Beratungsangebot von fit2work helfen kann und wie man mit den Augen Gassi geht, verrät dieser Artikel.

 

Warum ist zu viel Bildschirm-Arbeit schlecht für die Augen?

 

Wussten Sie, dass es gesetzlich vorgesehen ist, dass Personen an einem Bildschirmarbeitsplatz alle 50 Minuten eine Bildschirmpause einlegen sollen? Genauer gesagt: Wer 50 Minuten ununterbrochen Bildschirmarbeit nachgeht, muss mindestens 10 Minuten Pause machen, das Blicken auf Schreibunterlagen zählt nicht darunter. Wichtiges Detail: Diese Pause wird zur Arbeitszeit gezählt!1

 

Augengesundheit am Arbeitsplatz ist auch ein wichtiges Thema für Marion Weiser, holistische Körpertherapeutin und Leiterin der fit2work Online Session „Augentraining Schau auf dich!“. Sie warnt vor den drei neuen Augen-Volkskrankheiten Kurzsichtigkeit, trockene Augen und trockene Makuladegeneration (irreparable Verletzungen der Netzhaut). Denn: Wenn die Augen dauerhaft dem Bildschirm-Blaulicht ausgesetzt sind, können die Augen geschädigt und die Sehkraft beeinträchtigt werden. Nehmen Sie sich also am Ende des Artikels gerne eine Pause und „gehen Sie mit ihren Augen Gassi“. Das heißt: Schauen Sie abwechseln auf nähere und ferne Gegenstände. Das trainiert die Augen und gibt ihnen eine Auszeit vom Bildschirm.

Wie achte ich besser auf meine Augen?

 

Palmieren – sagt Weiser, die ganzheitliche Körperarbeit für Einzeltrainings und Gruppen anbietet. Durch das Aneinanderreiben der Hände und das Auflegen auf die Augen spürt man so die Eigenwärme und entspannt die Augen. Doch der erste Schritt für relaxte und glückliche Augen ist laut Weiser, das Bewusstsein auf den Körper zu lenken, ihm zuzuhören. Der beste Lehrer im Körper ist der Schmerz: Diesen gilt es wahrzunehmen und dem Körper danach so lange Ruhepause und Zuwendung zu geben, wie er benötigt um zu regenerieren. 

 

Das kostenlose Angebot von fit2work hilft Personen bei Fragen rund um die Gesundheit am Arbeitsplatz. Auch Betriebe können sich an die Betriebsberatung von fit2work wenden, um die Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhalten. Die Initiatorin der fit2work Online-Sessions, Birgit Küblböck-Lausegger empfiehlt Betrieben etwa, Augentraining mit dem gesamten Team zu machen, um so zur langfristigen Leistungsfähigkeit der Belegschaft im Unternehmen beizutragen.

 

Jetzt kostenloses Beratungsgespräch vereinbaren --> Hotlinenummer: 0800 500 118

 

Woran bemerke ich, dass ich eine Bildschirm-Pause machen sollte?

 

Die holistische Körpertherapeutin Marion Weiser bemerkt, dass Menschen vor dem Bildschirm auf viele Reize des Körpers nicht mehr reagieren: Dazu gehört etwa, dass wir statt 20 Mal die Minute nur noch vier Mal blinzeln. Außerdem gehen viele Menschen nicht mehr regelmäßig auf die Toilette, weil sie so konzentriert am Arbeiten sind. Für die Augen ist vor allem das Starren ein Hindernis: Je kleiner die Schrift, desto angestrengter muss man fokussieren.

 

Erste Anzeichen für überlastete Augen sind etwa Augenkneifen, Schwierigkeiten beim Scharfstellen und generelle Verspannungen, die sich auch im Nacken und Rücken befinden können. Wichtig ist dann, die Signale des Körpers ernst zu nehmen und eine Pause einzulegen sowie Lockerungsübungen zu machen. Oft sind schon leichte, alltagstaugliche Übungen für die Augen effektiv, um chronischen Sehstörungen vorzubeugen.

 

Was kann ich für meine Augen tun?

 

Laut Weiser können schon Einstellungen wie Entfernung zum Bildschirm, Helligkeit, Größe des Screens und Schriftgrößen weiterhelfen. Bei der korrekten Einrichtung des Arbeitsplatzes können Betriebsärztinnen und -ärzte helfen.

 

Der achtsame und bewusste Fokus auf die Augen und das Wohlbefinden kostet meist einiges an Überwindung, doch wer den inneren Schweinehund überwindet, hält sich langfristig fit! Es ist ein kleiner Schritt für die Augen, aber ein großer Schritt fürs Wohlbefinden.

 

Jetzt Termin ausmachen für das kostenlose Beratungsprogramm von fit2work: Hotlinenummer: 0800 500 118

 

1Quelle: https://www.gesundearbeit.at/cms/arbeitsplatz/bildschirmarbeit

Foto: © fit2work

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Online-Gruppe "Selbstwert" als hilfreicher Begleiter in Zeiten der Quarantäne

Frau mit Laptop in einem Video-Call

 

28.05.2021

 

Im Rahmen des fit2work-Case Managements, bei dem es um die Erarbeitung von konkreten Maßnahmen und Unterstützungsmöglichkeiten zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit geht, wurde im konkreten Fallbeispiel von Frau B. der Besuch einer Online-Gruppentherapie mit dem Behandlungsschwerpunkt Selbstwert ermöglicht. Die Therapie-Gruppe sollte Frau B. als hilfreiche Begleitung und zusätzliche Unterstützung in Zeiten der Quarantäne dienen. Obwohl sich Frau B. zunächst nicht viel von der Gruppen-Therapie erhoffte, fühlte Sie sich auf Anhieb in den Online-Gruppensitzungen gut aufgehoben. Nach eigenen Angaben hat die Selbstwertgruppe Frau B. viele Vorteile gebracht: Die Gruppe war sehr angenehm, der Austausch unter der Führung der Gruppenleiterin sehr persönlich und offen und die Gespräche sehr einfühlsam. Obwohl ich schon einige Therapien hinter mir habe und nicht viel neuen Input erwartet habe, kamen durch den Austausch in der Gruppe doch immer wieder neue Probleme ans Tageslicht, die diskutiert wurden, wodurch teilweise erstaunliche Lösungsstrategien entwickelt werden konnten. Das Feedback der Gruppenleiterin ebenso wie von den Teilnehmern war sehr positiv und hilfreich.“

Zudem begrüßte Frau B. den konstruktiven Ansatz, dass für jede Sitzung ein eigenes Thema vorbereitet wurde. Auch wenn es mal vorkam, dass man während einer Sitzung vom Thema abgeschweift ist, so war es ein leichtes, an den Ausgangspunkt zurückzukehren. 

Die Entspannungsübungen und kleinen Aufgaben haben aus Sicht der fit2work-Kundin die Gruppentherapie noch zusätzlich bereichert. Alle Übungen wurden in einen Kontext eingebunden, was eine Wiederholung der Übungen auch außerhalb der Therapiesitzungen erleichterte. Aus der Gruppentherapie konnte Frau B. für sich zum Thema Selbstwert viel mitnehmen. Auf die gelernten Tipps und Tools kann Frau B. auch in Zukunft immer wieder zurückgreifen, um ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Während der Zeit der Pandemie und der Quarantäne, wo wenig sozialer Austausch möglich war, war die Gruppentherapie für Frau B. ein hilfreicher Begleiter.

 

Foto: © pexels.com

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Long-COVID: Wiedereingliederungsteilzeit als Hilfestellung für Betroffene

Long-COVID

 

03.05.2021

 

Im Februar 2020 sind in Österreich die ersten bestätigten Covid19-Fälle aufgetreten. Zu diesem Zeitpunkt waren die Auswirkungen auf den menschlichen Organismus der damals noch weitestgehend unerforschten Krankheit unklar. Mittlerweile gibt es jedoch eine Vielzahl an empirisch erhobenen Daten und mit der Entwicklung der Impfstoffe glücklicherweise auch die Hoffnung, die Pandemie endlich in den Griff zu bekommen. Trotz all dem, leiden im Schnitt etwa zehn bis zwanzig Prozent der Infizierten an einer Begleiterscheinung des Virus, namens Long-Covid.

Dieses Syndrom wird seit Jänner 2021 als Krankheitsbild im ICD-10 beschrieben. Betroffen sein können die Atemwege, das Herz-Kreislauf-System, der Muskelapparat, das Nervensystem und der Stoffwechsel. Auftretende Symptome, nur um einige zu nennen, reichen von Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Probleme beim Atmen, Gedächtnisverlust bis hin zu chronischer Erschöpfung.

Dadurch kann die Arbeitsfähigkeit der Patientinnen und Patienten über Monate hinweg stark eingeschränkt sein. Eine Wiedereingliederungsteilzeit kann den Betroffenen dabei helfen, die Rückkehr in den Berufsalltag zu bewältigen.

Herr S. beispielsweise, wurde vor knapp einem Monat durch fit2work beraten. Aufgrund der vorübergehenden Arbeitszeitverkürzung, die durch die Inanspruchnahme der Wiedereingliederungsteilzeit ermöglicht wird, kann Herr S. seine Arbeit nun deutlich früher wiederaufnehmen. Davon profitieren Arbeitgeber und der Arbeitnehmer im gleichen Maße.

Wenn auch Sie von Long-Covid betroffen sind, oder aufgrund einer anderen Erkrankung über einen längeren Zeitraum im Krankenstand sind, kontaktieren Sie fit2work. Wir beraten Sie gerne zur Wiedereingliederungsteilzeit und planen mit Ihnen die Rückkehr an Ihren Arbeitsplatz.

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Aktionstag zur Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz: Das kostenlose Angebot von fit2work startet durch!

fit2work-Beratunssituation

 

28.04.2021

 

Der Rücktritt von Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat prominent ins Licht gerückt, dass sich Dauerüberlastung und Stress am Arbeitsplatz – oft verbunden mit Nebenerscheinungen wie mangelhafter Ernährung, kein Raum für Erholungsphasen oder wenig Schlaf – dauerhaft auf die Gesundheit von Menschen niederschlagen kann. Nun muss man allerdings nicht unbedingt Gesundheitsminister in einer Pandemie sein, um im Zusammenhang mit dem Thema Arbeit und Arbeitsfähigkeit an körperliche oder psychische Grenzen zu kommen.

 

Am 28. April ist der internationale Tag der Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

 

Dieser Aktionstag wurde durch die International Labour Organisation (ILO) eingeführt, um sichere, gesunde und menschenwürdige Arbeit zu fördern. In Ländern des Globalen Südens geht es an diesem Tag darum, auf niedrige Sicherheitsstandards, nicht vorhandenen Arbeiterinnen- und Arbeitnehmerschutz oder Arbeitszeiten aufmerksam zu machen. In den Industrieländern rückt der Aktionstag die Arbeitsplatzsituation in den Vordergrund und fokussiert Themen wie die Anpassung von Sicherheitsrichtlinien, die Gesundheit am Arbeitsplatz oder das Arbeitsklima. fit2work setzt mit dem kostenlosen und niederschwelligen Beratungs-Programm genau bei solchen Fragen an: Wie erhalte ich die Gesundheit am Arbeitsplatz? Oder: Wie kann ich aufgrund von gesundheitlichen Problemen wieder ins Arbeitsleben zurückfinden? Kurzum: fit2work berät sowohl Personen als auch Unternehmen, wenn es darum geht, die Gesundheit am Arbeitsplatz zu erhalten oder im Falle von gesundheitlichen Problemen wieder an den Arbeitsplatz zurückzufinden – an rund 50 Standorten in ganz Österreich. Das Angebot richtet sich an alle erwerbstätigen oder arbeitssuchenden Menschen im erwerbsfähigen Alter. Und: es muss keine schwere oder diagnostizierte Erkrankung vorliegen, um sich in Form eines unverbindlichen Erstberatungsgespräch an fit2work zu wenden. Das subjektive Gefühl, dass gesundheitliche Belastungen gegeben sind, ist hier völlig ausreichend.

Zurück an die Arbeit: Kraftvoll und selbstbestimmt

 

fit2work-Beraterin an ihrem ArbeitsplatzSo wie Herr Reiter (Name von der Redaktion geändert), 58 Jahre alt, Büroangestellter und überwiegend in sitzender Tätigkeit arbeitend. Er kämpfte mit starker Gewichtszunahme, die ihn auch psychisch belastete und darüber hinaus mit berufs- und altersbedingten Rückenschmerzen, als er sich an fit2work wandte. Gemeinsam mit seiner Beraterin erarbeiteten sie für ihn maßgeschneiderte Schritte. Schließlich nahm er am Programm der ÖGK zur Gewichtsreduktion teil und absolvierte dort ein individuell zugeschnittenes Muskelaufbau- und Krafttraining. Weiters konnte Herr Reiter einige Einheiten zur psychischen Entlastung in Anspruch nehmen und mit seiner Beraterin Strategien besprechen, um sich Auszeiten zu nehmen – etwa in Form von regelmäßigen Spaziergängen oder Radfahren. „fit2work kann Kundinnen und Kunden die richtige Hilfestellung geben, um die Arbeitsfähigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen – mit der Hilfe von Case Managerinnen und -managern, Arbeitsmedizinerinnen und -medizinern, Arbeitspsychologinnen- und -psychologen und Betriebsberaterinnen und Betriebsberatern“, so Gerlinde Braumiller, Gesamtprojektleiterin fit2work in Salzburg, Tirol und Vorarlberg, über die Zielsetzung von fit2work.

 

Gesundheit im Unternehmen: langfristig kosteneffizient

 

Des Weiteren lädt fit2work auch Unternehmen ein, sich betriebliche Beratung zu holen: Die Expertinnen und Experten unterstützen Unternehmen dabei, die Arbeit, das heißt etwa Arbeitsumfeld, Arbeitszeit, Arbeitsorganisation oder Arbeitsplätze, so zu gestalten, dass sie von Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Führungskräften gesund und gerne ausgeführt wird – Langzeitkrankstände und Ausfälle kosten schließlich viel Geld. "Mir erscheint wichtig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne an den Arbeitsplatz kommen und auch entsprechende Zufriedenheit erfahren. Das ist für die Arbeitsplatzbindung und Dauerhaftigkeit ein wichtiges Detail“, so Herbert Mandl, Geschäftsführer der Bergisel-Betriebsges.m.b.H. über die Beratung durch fit2work. Das kostenlose Angebot richtet sich natürlich auch an die von der Pandemie stark betroffenen Branchen.

 

Wie steht es um Ihre Arbeitsfähigkeit?

 

Hier geht es zum fit2work-Selbsttest: http://fit2work.at/artikel/selbsttest

 

Fotocredit: © fit2work

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fit2work hilft ArbeitnehmerInnen in der Coronakrise

Ellbogengruß

 

14.04.2021

 

Die Wiener Bezirkszeitung "bz" berichtet wie eine Simmeringerin mit der Unterstützung des Beratungsangebots von fit2work erfolgreich wieder in ihrem Job durchstarten konnte. Die Simmeringerin war zuvor durch ein hohes Arbeitspensum und die Belastung, welche durch das coronabedingte Homeoffice noch verstärkt wurde, gesundheitlich angeschlagen. Neben Einzelpersonen, so berichtet die "bz", unterstützt fit2work auch Unternehmen, um die Arbeitsfähigkeit von MitarbeiterInnen langfristig zu erhalten. Um dem Ausfall von MitarbeiterInnen vorzubeugen, hat sich besonders seit der Coronakrise die Nachfrage nach dem fit2work-Beratungsangebot für Betriebe erhöht.

Wenn Sie mehr über das erfolgreiche Fallbeispiel aus der Praxis und der Beratung für Unternehmen erfahren möchten, steht Ihnen der gesamte Artikel unter dem folgenden Link zur Nachlese zur Verfügung.

 

Fotocredit: © iStock

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Der ORF Tirol berichtet über das Beratungsangebot von fit2work

Beratungsgespräch

 

22.12.2020

 

Wie es gelingen kann, nach längerem Krankenstand oder einem Arbeitsunfall mit der Unterstützung von fit2work wieder arbeitsfit zu werden und welche besondere Rolle das Beratungsangebot während der herausfordernden Zeit der Coronapandemie für betroffene Menschen spielen kann, berichtet der ORF-Tirol in seinem Online-Artikel vom 12. Dezember 2020.

Der Artikel zeigt anhand konkreter Beispiele, wie umfassend eine Begleitung durch fit2work in den einzelnen Fällen aussehen kann und welche Möglichkeiten geboten werden, um Betroffenen einen Weg zurück in einen Job ohne gesundheitliche Einschränkungen zu ebnen.

Beleuchtet wird auch welcher Mehrwert für Unternehmen durch das Angebot von fit2work entstehen kann und wie ArbeitgeberInnen die Arbeitsfähigkeit und Gesundheit geschätzter MitarbeiterInnen langfristig erhalten können.

 

Den gesamten Online-Artikel können Sie unter dem folgenden Link nachlesen: https://tirol.orf.at/stories/3079762/

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Wiedereingliederungsteilzeit wurde erstmals evaluiert

Hände

 

03.09.2020

 

Die Wiedereingliederungsteilzeit (WIETZ) wurde mit dem Ziel geschaffen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nach einem längeren Krankenstand einen sanften Wiedereinstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. Durch eine befristete Arbeitszeitreduzierung bekommen ArbeitnehmerInnen die Chance, langsam in den Arbeitsalltag zurückzukehren und so ihre Gesundheit und Arbeitsfähigkeit langfristig zu erhalten. Das Modell der Wiedereingliederungsteilzeit, das seit 1. Juli 2017 in Kraft ist, soll zudem eine Anhebung des faktischen Pensionsantrittsalters und eine Erhöhung der Beschäftigungsquote Älterer bewirken und somit zur langfristigen Sicherung des gesetzlichen Pensionssystems beitragen. Nach zweijähriger Umsetzung wurde das Modell nun einer erstmaligen Evaluierung unterzogen.

Ergebnisse der Evaluierung

 

Die Ergebnisse der Evaluierung zeigen, dass in den ersten beiden Jahren mit 7.331 gestellten Anträgen und davon 95% bewillligten Fällen die Wiedereingliederungsteilzeit weit über den ursprünglichen Schätzungen von 200 Anträgen pro Jahr in Anspruch genommen wurde und somit alle Erwartungen bei weitem übertroffen hat. 

 

Bei den AntragstellerInnen handelte es sich bei mehr als der Hälfte um weibliche Arbeitnehmerinnen, etwa die Hälfte war zwischen 45 und 54 Jahre alt und mehrheitlich Angestellte, die im Durchschnitt 12,84 Jahre in einem Unternehmen tätig waren. Zwei signifikante Aspekte der Evaluierung sind zudem, dass die Antragsuchenden überwiegend ein hohes Qualifikationsniveau aufwiesen und dass bei der Hälfte der Personen psychische Beschwerden oder eine Krebserkrankung der Grund für eine Inanspruchnahme der Wiedereingliederungsteilzeit waren.

 

Die Beratung von fit2work nimmt in der Umsetzung eine wichtige Rolle ein

 

Im Rahmen der Beratung bei fit2work unterstützen erfahrene BeraterInnen und ArbeitsmedizinerInnen die betroffenen ArbeitnehmerInnen und deren ArbeitgeberInnen bei der Gestaltung der Wiedereingliederungsteilzeit und erarbeiten einen auf den jeweiligen Gesundheitszustand abgestimmten Wiedereingliederungsplan. Aus der Evaluierung geht hervor, dass seit dem Inkrafttreten der Wiedereingliederungsteilzeit bis zum 30. Juni 2019 4.992 Wiedereingliederungsteilzeit-Fälle bei fit2work registriert wurden. Von fit2work wurden insgesamt ein deutlicher Anstieg der Beratungsfälle und ein weiterhin hohes Interesse verzeichnet, das unter anderem auch durch die positiven Erfahrungen von bereits beratenen Personen verstärkt wurde.

 

Zusammenfassend geht aus der Evaluierung der Wiedereingliederungsteilzeit hervor, dass die angestrebten Ziele, wie die langfristige Sicherung der Arbeitsfähigkeit und Gesundheit der Betroffenen, durchaus erreicht wurden und die Inanspruchnahme die Erwartungen bei weitem übertroffen hat. Aus den äußerst positiven Rückmeldungen der Arbeitsvertragsparteien, der Krankenversicherungsträger und der Beratungsstellen von fit2work lässt sich das Modell der Wiedereingliederungsteilzeit als ein gelungenes Instrument bewerten, das sowohl den Betroffenen wie auch den ArbeitgeberInnen und dem Sozialsystem im Allgemeinen nützt.

 

Nähere Informationen zu den Evaluierungsergebnissen der Wiedereingliederungsteilzeit können Sie unter dem folgenden Download-Link nachlesen: Evaluierung Wiedereingliederungsteilzeit

 

Weitere wichtige Links zur Wiedereingliederungsteilzeit:

https://fit2work.at/artikel/wiedereingliederungsteilzeitgesetz-wietz

Broschüre Wiedereingliederungsteilzeit

 

Quelle: BMAFJ „Evaluierung Wiedereingliederungsteilzeit – Analyse und Bewertung der gesetzlichen Regelungen über die Wiedereingliederungsteilzeit samt Erfahrungswerten des BMAFJ

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fit2work - ein Erfolgsfaktor am Arbeitsmarkt

fit2work-Jahresbericht

24.06.2020

 

Über 126.000 Personen und mehr als 3.000 Betriebe in Österreich nutzten bisher das Beratungsangebot

 

Der aktuelle Bericht über das Jahr 2019 belegt, dass fit2work als Beratungsangebot für Personen und Betriebe zum Thema Arbeit und Gesundheit von den österreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aber auch von Unternehmen sehr gut angenommen wird.

 

Im Jahr 2019 erhielten über 22.000 Personen eine Basisinformation zu fit2work, mehr als 17.000 Personen nahmen eine Erstberatung in Anspruch und über 1.200 neue Unternehmen meldeten sich für eine Betriebsberatung an.

 

Knapp 11.000 Personen wurden in Rahmen eines Case Managements von den fit2work-Beraterinnen und Beratern individuell begleitet und konnten Maßnahmen zum Erhalt bzw. zur Verbesserung ihrer Gesundheit am Arbeitsplatz durch Unterstützung von fit2work umsetzen.

 

fit2work informiert dabei über medizinische, therapeutische und sozialarbeiterische Angebote. Bei Themen wie Rehabilitation und Arbeitsmarktförderungen stellt fit2work die notwendigen Kontakte (z.B. zur Arbeitsassistenz) her und schafft damit neue Perspektiven für ein gesundes Arbeitsleben.

 

Ein Drittel der Österreicherinnen und Österreicher leidet unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz. Für diese Menschen hat die Österreichische Bundesregierung gemeinsam mit Partnerinstitutionen das Beratungsangebot fit2work ins Leben gerufen, das seit 2013 bundesweit angeboten wird.

 

Die fit2work-Personenberatung ist freiwillig, vertraulich und kostenlos. Sie bietet Informationen, Beratung und Unterstützung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren Arbeitsplatz aufgrund psychischer und/oder physischer Probleme gefährdet ist, sowie für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen Schwierigkeiten haben, einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden.

 

Die fit2work-Betriebsberatung hilft Unternehmen unter anderem dabei, erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trotz gesundheitlicher Problematiken produktiv im Unternehmen zu halten.

 

fit2work erreicht vor allem ältere Arbeitskräfte

 

Eine zentrale Aufgabe der Arbeitsmarktpolitik ist, die Arbeitsfähigkeit möglichst bis zum Erreichen des gesetzlichen Pensionsantrittsalters zu erhalten, sodass die Menschen länger gesund im Erwerbsleben bleiben können.

 

Besonders ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind oft von gesundheitlichen Problemen betroffen. Dies zeigen auch die aktuellen fit2work Zahlen: Die meisten Personen, die 2019 zu einer Personenberatung kamen, waren im Alter zwischen 50 und 59 Jahren, gefolgt von der Gruppe der 40- bis 49-Jährigen.

 

Psychische Erkrankungen stehen bei der fit2work Beratung im Vordergrund

 

Oftmals sind die fit2work-Kundinnen und Kunden von mehreren Erkrankungen betroffen. Am häufigsten treten dabei psychische Erkrankungen (rund 36 Prozent) und Krankheiten des Bewegungs- und Stützapparates (rund 31 Prozent) auf.

 

Mit dem Pilotprojekt „Klinisch-psychologische Behandlung und Kunsttherapie im Rahmen von fit2work“ vermittelt fit2work auch kostenfreie klinisch-psychologische Behandlungen und Kunsttherapie. 2019 nahmen knapp 1.600 Personen eine Einzelbehandlung und über 200 Personen eine klinisch-psychologische Gruppen- oder eine Kunsttherapiegruppenbehandlung in Anspruch.

 

Bekanntheit der Wiedereingliederungsteilzeit steigt weiter

 

Die Vorteile eines sanften Wiedereinstiegs in den Arbeitsalltag nach längerem Krankenstand werden auch von Seiten der Wirtschaft verstärkt wahrgenommen. Sichtbar wird das unter anderem dadurch, dass die erste Kontaktaufnahme mit fit2work nicht mehr größtenteils von der Arbeitskräfteseite ausgeht, sondern sich auch immer mehr Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bei fit2work melden. 2019 beriet fit2work in über 2.000 Fällen zur Wiedereingliederungsteilzeit.

 

KMU-Bereich ist besonders an der fit2work-Betriebsberatung interessiert

 

Auch die fit2work-Betriebsberatung, die österreichische Unternehmen beim Aufbau von systematischen Maßnahmen zur (Re-)Integration von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit gesundheitlichen Problemen unterstützt, kann weiterhin steigende Zahlen vorweisen.

 

Seit dem Start des Programmes nahmen bis Ende 2019 über 3.000 Betriebe das Beratungsangebot in Anspruch.

 

In den letzten Jahren wird der Fokus mit Erfolg auf die Zielgruppe der Klein- und Kleinstunternehmen gelegt: Über 90% der beratenen Betriebe kommen aus der Kategorie mit maximal 50 Beschäftigten, vorwiegend aus den Bereichen des Dienstleistungsgewerbes, des Gesundheits- und Sozialwesens und dem Handel.

 

Neue Umsetzungsphase des Programms fit2work mit kostenfreier Hotline

 

Am 1.1.2020 startete fit2work in eine neue Umsetzungsphase, die sich durch eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen der Personen- und der Betriebsberatung auszeichnet.  Auch die Regionalisierung und Flexibilisierung der Beratungen an mehr als 40 fit2work-Standorten in ganz Österreich und außerhalb sowie die Online-Beratung wird weiter ausgebaut.

 

Eine neue kostenfreie Hotline unter der Nummer 0800 500 118 ermöglicht den Betroffenen einen niederschwelligen einfachen Zugang zu den Beratungsangeboten.

 

fit2work unterstützt auch in Krisenzeiten

 

Auch in Zeiten von Corona steht fit2work allen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, und insbesondere auch arbeitslosen Personen, für Erhalt und Festigung der Arbeitsfähigkeit zur Seite, damit sie nach der Krise gesund, gestärkt und gut durchstarten können.

 

fit2work ist eine Initiative der österreichischen Bundesregierung und ist rechtlich im Arbeit-und-Gesundheit-Gesetz (AGG) verankert. Das Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebot wird von externen Dienstleistern regional umgesetzt, vom Sozialministeriumservice koordiniert und in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend, dem Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, dem Bundesministerium für Finanzen sowie den Partnerorganisationen Arbeitsmarktservice, Pensionsversicherungsanstalt, Allgemeine Unfallversicherungsanstalt und Dachverband der österreichischen Sozialversicherungsträger samt Krankenversicherungsträger (vertreten durch die Österreichische Gesundheitskasse) unter Einbindung der Sozialpartner durchgeführt.

 

Infos unter www.fit2work.at oder Tel. 0800 500 118

Jahresbericht unter: http://fit2work.at/artikel/downloads-materialien-3

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fit2work-Online Session

Arbeitsplatz mit Laptop

10.06.2020

 

Als Führungskraft in der Krise angepasst führen - Arbeitsfähigkeit erhalten ist in Zeiten der Pandemie wichtiger denn je.

 

Das Homeoffice hat besser funktioniert als erwartet? – Jetzt arbeiten Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilweise wieder im Büro, teilweise weiter von zu Hause. Das bedeutet für Sie als Führungskraft neue Herausforderungen, ein neuerliches Anpassen Ihrer situativen Führung. 

Inputs zum Thema und Austausch mit Gleichgesinnten? – Dann besuchen Sie kostenfrei unsere fit2work-Online Session:

 

Resiliente Führung – Volle Kraft voraus
– Wieder im Office nach dem Home-Office

 

25.6.2020 von 11- 12 Uhr. Anmeldung HIER.

 

Fotocredit: Pexels

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Arbeitsfähigkeit erhalten ist in Zeiten von COVID-19 wichtiger denn je

Mann mit Mundschutz

11.05.2020

 

Als Arbeitgeber*in kommen völlig neue Herausforderungen auf Sie zu.

Während sie vollends im Einsatz sind, um die wirtschaftliche Situation zu managen und künftige Stabilität wiederherzustellen, benötigen gleichzeitig Ihre Mitarbeiter*innen Ihre Aufmerksamkeit, wie Sie in dieser besonderen Situation arbeiten können.

 

Die fit2work-Betriebsberatung unterstützt Sie dabei, damit Sie auch nach der Krise mit einem gesunden Team voll durchstarten können.

 

Zentrale Überlegungen, die Sie zum Erhalt und Stärkung der Arbeitsfähigkeit klären sollten:

 

  • Wie kann ich in Zeiten von COVID 19 auf die Gesundheit meiner Mitarbeiter*innen achten?
  • Wohin kann ich mich bzw. können sich meine Mitarbeiter*innen bei Fragen wenden?

 

  • Wie soll ich mit sensiblen Gruppen wie z.B. bestimmten chronisch Kranken umgehen?

 

  • Wie kann ich Gesundheit und Zusammenhalt im „distance working“ stärken?

- Regelungen zur Kommunikation mit Mitarbeiter*innen im Homeoffice 
  oder Kurzarbeit
- Erreichbarkeit der Führungskräfte

- Anleitungen für sichere und ergonomische Homeoffice und Videokonferenzen

- Support des Sozialen durch virtuelle Räume für gemeinsame Pausen

 

  • Welche Arbeitsabläufe sind neu zu planen, umzuorganisieren?

- Guter Neustart und Rückkehr an den Arbeitsplatz
- Gestaffelte Beginn/End-/ und Einsatzzeiten
- Hygienevorschriften und Reinigungsintervalle
- Angepasste Handlungsanleitungen für einzelne Tätigkeiten 
 

Sie können über unsere Hotline 0800 500 118 oder unter 0664/ 60177-3389

einen Termin zum telefonischen Erstgespräch bei der fit2work- Betriebsberatung vereinbaren.  Im Bedarfsfall unterstützen wir Sie auch, wenn es darum geht, die für Ihre Detail-Frage zuständige Stelle ausfindig zu machen.
 

Anfragen erreichen uns auch unter covid@betriebsberatung.fit2work.at

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Beratungsmesse für Alleinerziehende

 

Mutter mit Kind im Arm

02.03.2020

 

Am 22. Februar 2020 fand die erste Beratungsmesse für Alleinerziehende – „Alltagsheld*innen“ statt, welche individuelle Beratung sowie zahlreiche Unterstützungsangebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bietet.

 

Auch das Programm fit2work, welches Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen 

beim Arbeitsplatzerhalt oder dem Wiedereinstieg ins Arbeitsleben hilft, war mit einem Stand in der Veranstaltung vertreten und konnte viele BesucherInnen über das Angebot informieren. Die Veranstalter und verschiedenen Programmvertreter durften sich auch über den Besuch von Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz Herrn Rudolf Anschober freuen.

 

Fotocredit: Flora Westbrook - Pexels

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Digitale Arbeitswelt und Gesundheit

Besprechungstisch mit Arbeitslaptops

10.01.2020

 

Egal ob Landwirtschaft, Industrie, Handel oder Dienstleistungen: Kaum eine Arbeit kommt heute ohne digitale Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) aus. Software, Apps, Big-Data, Robotik, Künstliche Intelligenz, Informationsplattformen im Internet – der Trend zur Digitalisierung von Arbeitsabläufen und Geschäftsmodellen betrifft alle Wirtschaftsbereiche, aber auch das private Leben. Durch digitale Technologien werden neue Jobs entstehen, andere Jobs verändert, verschwinden oder in andere Länder verlagert.

Die Digitalisierung der Arbeitswelt wird oft unter den Begriffen Arbeit 4.0 oder 4. Industrielle Revolution zusammengefasst. Dabei ist es wichtig, nicht nur die technischen Aspekte zu beachten: So wirken sich die technologischen Veränderungen unter anderem auch auf die Organisation von Arbeitsabläufen, die Kooperation in Teams oder die Arbeitsumgebung aus. Neben vielen positiven Effekten kann der technologische Wandel auch Risiken für die Gesundheit mit sich bringen. Expertinnen und Experten erwarten durch die gewandelte Arbeitswelt besonders eine Zunahme von psychischen Belastungen. Betriebliches Gesundheitsmanagement kann helfen, negative Folgen für die Beschäftigten und für das Unternehmen rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden.

Welche Herausforderungen bringt Arbeit 4.0?

Unternehmen erwarten sich durch die Digitalisierung Vorteile, z.B. eine Vereinfachung und Beschleunigung von Arbeits- und Geschäftsprozessen oder eine höhere Wettbewerbsfähigkeit. Die Digitalisierung bringt auch für die Beschäftigten Veränderungen in den Arbeitsbedingungen und neue Herausforderungen, mit denen sie lernen müssen, umzugehen und wo sie eventuell vom Unternehmen Unterstützung benötigen. Dazu zählen:   

  • Flexible Arbeitsorte – Stichwort Home-Office,
  • neue Formen der Arbeitsorganisation (Crowdworking, Online Outsourcing etc.),
  • mehr virtuelle Zusammenarbeit, weniger persönliche Kontakte,
  • zunehmender Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Entscheidungsunterstützungssystemen (EUS),
  • komplexe und beschleunigte Arbeitsprozesse,
  • orts- und zeitunabhängige Erreichbarkeit,
  • vorwiegend sitzende Tätigkeiten.

Aufgrund der schnellen Veränderungen der Arbeitsprozesse und der Weiterentwicklung der Technologien wird der Qualifizierung des Personals eine große Bedeutung in der digitalen Arbeitswelt zugeschrieben. Dazu zählt die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen. Kompetente Arbeitskräfte, die mit neuen Technologien umgehen können, sind für Unternehmen eine wertvolle Ressource.

Das Wissen über die Anwendung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien ist eine wichtige Grundlage für Berufe, die als Wissensarbeit bezeichnet werden. Wissensarbeiterinnen und Wissensarbeiter stehen in intensivem Austausch mit anderen Personen, z.B. Kundinnen/Kunden, Kooperationspartnern etc. Sie arbeiten in Teams, nutzen Netzwerke und entwickeln neue Lösungen. Kern ihrer Tätigkeit ist, Wissen zu schaffen, zu verteilen oder kreativ anzuwenden. Die Zahl der Tätigkeiten, bei denen geistige, informatorische und emotionale Faktoren vorherrschen, nimmt stetig zu.

Warum ist Gesundheitskompetenz in der digitalen Arbeitswelt wichtig?

Die Gesundheit der Beschäftigten ist in der zunehmend digitalisierten Arbeitswelt eine wichtige Ressource, um die Leistungsfähigkeit der Wissensträger/innen zu erhalten. Um die steigenden bzw. veränderten Belastungen durch die Arbeit zu bewältigen, ist meist eine hohe Gesundheitskompetenz notwendig. Es geht darum, Gesundheitsrisiken für sich zu erkennen, zu beurteilen und im Arbeitsalltag gesundheitsfördernde Entscheidungen zu treffen.

Expertinnen und Experten sprechen in diesem Zusammenhang auch von psychischer Widerstandskraft (Resilienz). Die Fähigkeit der Beschäftigten, sich einer Situation schnell anzupassen und angemessen zu reagieren – sich selbst zu führen –, wird nicht nur für den einzelnen Menschen wichtig, sondern auch für Unternehmen zum Wettbewerbsvorteil.

Welche Belastungen und Risiken sind mit dem technologischen Wandel verbunden?

Die neuen Technologien bringen für die Beschäftigten in bestimmten Arbeitsverhältnissen viele Vorteile und Chancen mit sich, z.B. Entlastung von schweren oder gefährlichen Tätigkeiten, mehr Flexibilität und Selbstbestimmung in der Arbeit, bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Sie können aber auch unter bestimmten Arbeitsbedingungen zu gesundheitlichen Belastungen führen, z.B. wenn die Arbeit nicht flexibel gestaltet werden kann.  

Körperliche Beschwerden

In der digitalen Arbeitswelt nehmen körperliche Belastungen durch schwere Arbeit (z.B. durch schweres Heben und Tragen) immer mehr ab. Viele früher manuell verrichtete Arbeiten werden  zunehmend von computergesteuerten Maschinen oder Robotern durchgeführt.

Gleichzeitig nehmen jene Beschwerden zu, die durch sitzende Tätigkeiten oder die Bedienung eines Computers entstehen können. Dazu zählen z.B. Rückenbeschwerden oder Reizungen der Muskeln, Sehnen und Bänder des Armes („Repetitive Strain Injury“-Syndrom). Dazu kommt: Beim mobilen Arbeiten unterwegs oder im Home-Office können ergonomische Standards kaum kontrolliert werden. 

Psychische Belastungen

Durch die Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt steigen auch die psychischen Belastungen, vor allem im Bereich der Wissensarbeit. Mögliche Ursachen einer Überforderung sind z.B.

  • ständige Erreichbarkeit,
  • gleichzeitiges Erledigen verschiedener Aufgaben (Multitasking),
  • hohe Komplexität der Arbeit,
  • Informationsflut,
  • wenig persönliche Kontakte, erhöhter Leistungsdruck etc. in neuen Formen der Arbeitsorganisation wie Crowdworking.

So verstärkt der Trend zum zeit- und ortsunabhängigen Arbeiten ein Verschwimmen der Grenzen zwischen Beruf und Privatleben. Eine negative Folge des „Nicht abschalten Könnens“ ist fehlende Erholung. Daraus kann sich ein Burnout oder eine Depression entwickeln.

Manche Expertinnen und Experten sehen in einer intensiven, nicht mehr selbst kontrollierbaren  Nutzung von mobilen Geräten, wie Handys oder Tablets, die Gefahr der Entwicklung eines Suchtverhaltens.

Auch im Bereich der Robotik-gestützten Produktion kann es zu psychischen Belastungen kommen, z.B. durch eintönige, wenig selbstbestimmte Tätigkeiten.

Neue Anforderungen an Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz

Die Verantwortung für die Gestaltung einer gesunden Arbeit 4.0 liegt sowohl bei den Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern, die ihre Kompetenzen erhalten und weiterentwickeln, als auch bei den Unternehmen und beim Management, das für entwicklungsförderliche Verhältnisse verantwortlich ist. Dabei benötigen ältere, fachlich erfahrene Beschäftige, die nicht von Jugend an ein Wissen über die Anwendung digitaler Technologien entwickeln konnten, eine entsprechende Unterstützung auf dem Weg in die Arbeit 4.0. Expertinnen und Experten sehen auch die Notwendigkeit, den Arbeitsschutz und die arbeitsmedizinische Versorgung an den digitalen Wandel anzupassen.

Mit entsprechenden gesundheitsfördernden Strategien des Betrieblichen Gesundheitsmanagements können Beschäftigte darauf vorbereitet werden, ihre Gesundheit und berufliche Leistungsfähigkeit auch in der digitalen Arbeitswelt zu erhalten. 

 

Quelle: gesundheit.gv.at

Fotocredit: Pexels

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fit2work Beratung kommt gut an

Personen von fit2work

 

30.07.2019

 

Über 103.000 Personen und knapp 1.800 Betriebe nutzten bis Ende 2018 das kostenlose, freiwillige und vertrauliche Angebot

 

fit2work, das Beratungsangebot für Personen und Betriebe zum Thema Arbeit und Gesundheit ist seit 2013 flächendeckend in ganz Österreich verfügbar. Der kürzlich veröffentlichte Bericht über das Jahr 2018 zeigt, dass fit2work sowohl bei den österreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern als auch bei Betrieben weiterhin steigende Zahlen aufweisen kann.

Im Jahr 2018 erhielten rund 22.000 Personen eine Basisinformation zu fit2work (ein Plus von 5.000 Personen gegenüber 2017), mehr als 16.000 Personen nahmen eine Erstberatung in Anspruch (+ 2.000 Personen gegenüber 2017) und über 500 neue Unternehmen haben sich für die Betriebsberatung entschieden (+ 60 Betriebe gegenüber 2017). Mehr als 11.000 Personen wurden in Rahmen eines Case Managements bzw. einer Intensivberatung von den fit2work Expertinnen und Experten bedarfsgerecht begleitet und konnten damit Maßnahmen zum Erhalt bzw. zur Verbesserung ihrer Gesundheit am Arbeitsplatz umsetzen. fit2work informiert dabei über medizinische, therapeutische und sozialarbeiterische Angebote, Rehabilitation und Arbeitsmarktförderungen, stellt die notwendigen Kontakte her und schafft neue Perspektiven für ein längeres gesundes Berufsleben.

Die Zahlen zeigen, dass fit2work jene Personen erreicht, welche die Unterstützung benötigen: Zu einem großen Teil Menschen, bei denen aufgrund gesundheitlicher Probleme ein Jobverlust droht oder eingetreten ist, und besonders ältere Arbeitskräfte.

Die meisten Personen, die 2018 zur Beratung kamen, waren im Alter zwischen 50 und 59 Jahren, gefolgt von der Gruppe der 40- bis 49-Jährigen. Der Anteil der weiblichen Kundinnen war mit 57 Prozent auch 2018 etwas größer als jener der männlichen Kunden.

 

Psychische Erkrankungen weiterhin Hauptgrund für eine Beratung

 

Viele Kundinnen und Kunden von fit2work waren von mehreren Erkrankungen betroffen, wobei psychische Erkrankungen mit rund 37 Prozent, gefolgt von Krankheiten des Bewegungs- und Stützapparates mit rund 32 Prozent, im Vordergrund standen. fit2work bietet daher in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband der Österreichischen Psychologinnen und Psychologen auch kostenfreie klinisch-psychologische Angebote und Kunsttherapie. 2018 konnte durch Einzel- und Gruppenbehandlungen für über 1.100 Personen die Wartezeit auf eine Behandlung verringert bzw. eine Versorgungslücke geschlossen werden. Weitere 60 Personen nutzten im Rahmen von fit2work ein kunsttherapeutisches Angebot.

 

Wiedereinstieg nach längerer Krankheit erleichtert

 

Mehr als 2.500 Beratungsfälle waren zu der mit 1. Juli 2017 in Kraft getretenen Wiedereingliederungsteilzeit zu verzeichnen – ein deutlicher Zuwachs im ersten vollen Jahr der Umsetzung. Bei dieser Regelung können Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite gemeinsam vereinbaren, dass der oder die Beschäftigte nach einem Krankenstand von mindestens sechs Wochen stufenweise wieder in den Arbeitsprozess zurückkehrt. fit2work bietet seit zwei Jahren Unterstützung bei der Erstellung eines Wiedereingliederungsplans an.

 

fit2work-Betriebsberatung vor allem von KMUs genutzt

 

Auch die fit2work-Betriebsberatung, die österreichische Unternehmen beim Aufbau von Maßnahmen zur (Re-)Integration von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit gesundheitlichen Problemen unterstützt, kann auf ein positives Jahr zurückblicken.Seit Programmstart begleiteten die fit2work-Expertinnen und -Experten bis Ende 2018 knapp 1.800 Betriebe bei der Entwicklung und Implementierung solcher Maßnahmen. Seit 2015 wird der Fokus auf die Zielgruppe der Klein- und Kleinstunternehmen gelegt, was sich auch in den Zahlen widerspiegelt. 90 Prozent der beratenen Betriebe kamen aus der Kategorie mit max. 50 Beschäftigten. Siekönnen neue Beratungsformen nutzen, die auf ihre Bedürfnisse und Möglichkeiten als Klein- und Kleinstbetriebe abgestimmt sind.

Das Angebot ist kostenlos, freiwillig und vertraulich. fit2work ist flächendeckend in ganz Österreich verfügbar. Kontakt zu den regionalen Beratungsstellen erhalten Sie unter https://fit2work.at/artikel/fit2work-standorte

 

Jahresbericht unter: http://fit2work.at/artikel/downloads-materialien-3

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"Tag der Psychologie"

 

18.07.2019

 

Am Samstag, den 12. Oktober 2019, ist es wieder so weit: Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) veranstaltet im Wiener Rathaus den "Tag der Psychologie" - das größte Psychologie-Event Österreichs. 

Unter dem Titel "Psychologie bewegt. Wege zum körperlichen und geistigen Wohlbefinden" wird sich heuer alles um die enge Verbindung von Psyche und Körper drehen. 

Wie man mit Hilfe der Psychologie mit dem Rauchen aufhören, den Blutdruck senken und mit Diabetes leben lernen kann, wird unter anderem heuer gezeigt werden. 

Darüber hinaus sind Vorträge zu den Themen Rheuma, Verdauung und chronische Schmerzen ebenso geplant, wie zahlreiche Aktivitäten wie Entspannungsübungen oder Biofeedback.

Erstmals wird es am „Tag der Psychologie“ auch einen eigenen „Poetry Slam“ geben.

 

Wo: Wiener Rathaus

Wann: 12. Oktober 2019, von 10 bis 17 Uhr

Wer: Berufsverband Österreichischer PsychologInnen 

 

www.boep.or.at

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Depressionsbericht Österreich

Wiese mit Pusteblume

 

05.06.2019

 

Laut der WHO (Weltgesundheitsorganisation) sind 5,1 Prozent aller Österreicherinnen und Österreicher von Depressionserkrankungen betroffen. Die tatsächliche Zahl der Betroffenen ist Vermutungen zufolge jedoch noch weitaus höher und ist aufgrund einer noch immer in der Bevölkerung vorherrschenden Tabuisierung des Themas weitgehend unbekannt.

 

Der erste vom Sozialministerium veröffentlichte Depressionsbericht soll als Handlungsbasis für die Umsetzung umfassender Maßnahmen dienen, um Depressionserkrankungen in Österreich möglichst effizient entgegensteuern zu können.

Der Bericht soll darüber hinaus auch einen wichtigen Beitrag zur Steigerung des Bewusstseins in Bezug auf Depressionserkrankungen in der Gesellschaft leisten.

 

Der Depressionsbericht ist unter dem folgenden Link zur Nachlese abrufbar:

 

Depressionsbericht Österreich

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Rasche Hilfe bei psychischen Problemen

 

05.03.2019

 

Psychische Erkrankungen gehören zu den am weitesten verbreiteten Krankheiten. 
Psychisch krank werden kann jede und jeder - aus welchem Grund auch immer. Etwa jede bzw. jeder Dritte wird zumindest einmal im Leben psychisch krank.

 
Die große Bedeutung von psychischen Belastungen und Erkrankungen in der Arbeitswelt bestätigen auch die aktuellen fit2work Zahlen: 37% der im Vorjahr betreuten Personen haben das fit2work Beratungsangebot auf Grund einer psychischen Erkrankung in Anspruch genommen.

Psychisch krank sind daher nicht nur „die Anderen“, sondern es kann auch jemanden von unseren Angehörigen und Freunden und manchmal auch uns selbst betreffen. Allein deshalb gehen psychische Erkrankungen uns alle an!

 

Psychische Probleme sind weder selten, noch eine Schande, noch selbstverschuldet. Die fachgerechte Behandlung psychischer Erkrankungen kann genauso gut helfen wie die Behandlung einer körperlichen Erkrankung (etwa ein Gips bei einem Beinbruch) und sollte auch genauso zugänglich und leistbar sein. Es ist wichtig, über psychische Erkrankungen zu sprechen und die Menschen darüber zu informieren.

 

Weg mit den Vorurteilen — für ein „Leben, Wohnen und Arbeiten wie alle anderen auch!“

 

Psychische Erkrankungen kommen mitten im Leben, mitten in unserer Gesellschaft vor: in der Arbeit, Zuhause, in der Freizeit, in Beziehungen, bei Freunden, etc. Menschen mit psychischen Erkrankungen sind nach wie vor eine der am stärksten ausgeschlossenen Gruppen unserer Gesellschaft. Die Betroffenen und ihre Angehörigen leiden nicht nur unter der Erkrankung selbst, sondern auch unter den realen und den befürchteten sozialen, finanziellen und existenziellen Folgen.

 

fit2work hat sich daher neben der umfassenden Beratung von Menschen mit psychischen Erkrankungen auch zum Ziel gesetzt, im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit 2019 zum Abbau von Vorurteilen gegenüber dieser Personengruppe beizutragen.

 

Man darf psychische Probleme ansprechen – und es gibt eine Vielzahl wirksamer professioneller Hilfen bzw. Therapien für Menschen mit psychischen Erkrankungen!

 

fit2work bietet Information, Beratung und Unterstützung bei Fragen zur seelischen und körperlichen Gesundheit am Arbeitsplatz.

 

Hier finden Sie nähere Informationen zu den Angeboten der fit2work Beratung für Personen und Betriebe:

 

http://fit2work.at/artikel/fit2work-fuer-personen

http://fit2work.at/artikel/fit2work-fuer-betriebe

 

Nützliche Hinweise unter dem Motto „Erste Hilfe für die Seele“ finden Sie auch auf der Website der Initiative von pro mente Austria: https://www.erstehilfefuerdieseele.at/

Fotocredit: Fotolia

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Wiener Landesverband für Psychotherapie präsentiert neues PsychotherapeutInnen- verzeichnis

Cover PsychotherapeutInnenverzeichnis des WLP

10.10.2018

 

Serviceleistungen für Menschen mit psychischen Erkrankungen

 

Wien (OTS) - Zum Internationalen Tag der Seelischen Gesundheit am 10.10.2018 präsentiert der Wiener Landesverband für Psychotherapie sein neues PsychotherapeutInnenverzeichnis. 
Die Broschüre bietet sowohl Betroffenen, Angehörigen sowie AkteurInnen und MultiplikatorInnen des Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesens eine übersichtliche und konsumentInnengerechte Orientierungshilfe bei der Suche nach einem Psychotherapieplatz.

"Jede/r vierte ÖsterreicherIn leidet zumindest einmal im Leben an einer psychischen Erkrankung. Nach den Prognosen der WHO wird im Jahr 2020 die Depression nach Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Ursache für dauerhafte Beeinträchtigungen sein", so die Vorsitzende des Wiener Landesverbandes für Psychotherapie, Leonore Lerch. 

 

Wenn Menschen mit psychischen Problemen keine oder zu spät Hilfe erhalten, entstehen Chronifizierungen, die zu einem kontinuierlichen Anstieg von Krankenstandstagen, Arztbesuchen, stationären Aufenthalten und steigendem Konsum von Psychopharmaka führen. Statt früh, ambulant und kostengünstig müssen psychische Probleme dann spät, stationär und teuer behandelt werden (Margraf 2009).

 

Auf 160 Seiten unterstützt die Broschüre nicht nur mit Informationen zur Psychotherapie, sondern umfasst auch ein Adressenverzeichnis mit über 1.200 Wiener PsychotherapeutInnen, die bei allen Anliegen die psychische Gesundheit betreffend zur Verfügung stehen. Im Anschluss an das nach Bezirken geordnete PsychotherapeutInnenverzeichnis erleichtert ein Index mit verschiedenen Suchbegriffen wie z.B. behindertengerechte Praxisräume, Zusatzqualifikationen der PsychotherapeutInnen, Sprachen, Arbeitsschwerpunkte etc. das leichtere Auffinden des passenden Psychotherapieplatzes. 

 

Psychotherapie ist ein wissenschaftliches Heilverfahren im Gesundheitsbereich, das seit 1990 in Österreich als eigenständiger Beruf anerkannt und der ärztlichen Hilfe gleich gestellt ist (§ 135 Abs.1 Z. 3 ASVG).

 

Rückfragen & Kontakt:

Wiener Landesverband für Psychotherapie (WLP) 
Leonore Lerch, Vorsitzende 
01/912 28 65 www.psychotherapie-wlp.at 
lerch@psychotherapie-wlp.at
Fotocredit/Fotograf: WLP - Wiener Landesverband für Psychotherapie

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Positive Bilanz für fit2work

Frau mit Bügeleisen

24.07.2018

 

Österreichweit bis Ende 2017 bereits über 82.000 Personen und 1.250 Betriebe beraten

 

Wien (OTS) - fit2work, das Beratungsangebot für Personen und Betriebe zum Thema Arbeit und Gesundheit ist seit 2013 flächendeckend in ganz Österreich verfügbar. Der kürzlich veröffentlichte Bericht über das Jahr 2017 zeigt, dass fit2work sowohl bei den österreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern als auch bei Betrieben auf reges Interesse stößt.

 

Im Jahr 2017 erhielten über 17.000 Personen eine Basisinformation zu fit2work, mehr als 14.000 Personen nahmen eine Erstberatung in Anspruch und fast 500 neue Unternehmen haben sich für die Betriebsberatung entschieden.

10.500 Personen wurden in Rahmen eines Case Managements bzw. einer Intensivberatung von den fit2work Expertinnen und Experten bedarfsgerecht begleitet und konnten damit Maßnahmen zum Erhalt bzw. zur Verbesserung ihrer Gesundheit am Arbeitsplatz umsetzen. fit2work informiert dabei über medizinische, therapeutische und sozialarbeiterische Angebote, Rehabilitation und Arbeitsmarktförderungen, stellt die notwendigen Kontakte her und schafft neue Perspektiven für ein gesundes Arbeitsleben.

 

„Eines meiner zentralen Anliegen ist es, die gesunden Lebensjahre der Menschen zu steigern. Damit erhöht sich zum einen ihre persönliche Lebensqualität und zum anderen können ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer so länger im Berufsleben gehalten werden. Mit fit2work als frühzeitiger Interventionsmöglichkeit bei gesundheitlichen Problemen haben wir einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gesetzt. Das Präventionsprogramm ist eine Initiative der österreichischen Bundesregierung in Kooperation mit den Sozialversicherungsträgern, dem Arbeitsmarktservice und dem Sozialministeriumservice, deren Zusammenwirken und Vernetzung auf allen Ebenen inzwischen ein Beispiel guter Praxis darstellt“, erklärt Bundesministerin Mag. Beate Hartinger-Klein.

 

„Viele Österreicherinnen und Österreicher leiden unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die sich auf ihr Arbeitsleben auswirken. Besonders ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind oft von gesundheitlichen Problemen betroffen. Dass fit2work genau diese Personen erreicht, zeigen die aktuellen Zahlen: Die meisten Personen, die zur Beratung kamen, waren im Alter zwischen 50 bis 59 Jahren, gefolgt von der Gruppe der 40- bis 49-Jährigen“, so die Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz weiter.

 

Zwtl: Psychische Erkrankungen sind der Hauptgrund für eine Beratung

 

Viele Kundinnen und Kunden von fit2work sind von mehreren Erkrankungen betroffen – am häufigsten von psychische Erkrankungen (rund 38 Prozent) und Krankheiten des Bewegungs- und Stützapparates (rund 33 Prozent). „Klassische Berufsbilder sind im Wandel. Die körperliche Arbeit nimmt eher ab, dafür steigt die psychische Belastung. In Zusammenarbeit mit dem Berufsverband der Österreichischen Psychologinnen und Psychologen vermittelt fit2work auch kostenfreie klinisch-psychologische und psychotherapeutische Angebote. Im Vorjahr konnte durch Einzel- und Gruppenbehandlungen für über 1.100 Personen die Wartezeit verringert bzw. eine Versorgungslücke geschlossen werden“, freut sich Bundesministerin Beate Hartinger-Klein. 

 

Zwtl: Wiedereinstieg nach längerer Krankheit wird leichter

 

Zu der seit 1. Juli 2017 in Kraft getretenen Wiedereingliederungsteilzeit nahmen bereits im ersten halben Jahr knapp 1.000 Personen eine fit2work Beratung in Anspruch – Tendenz weiterhin steigend. Bei dieser neuen Regelung können Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite gemeinsam vereinbaren, dass der oder die Beschäftigte nach einem Krankenstand von mindestens sechs Wochen stufenweise wieder in den Arbeitsprozess zurückkehrt. Das Modell ist für beide Seiten freiwillig, die wöchentliche Normalarbeitszeit darf für die Dauer von bis zu sechs Monaten um höchstens 50 Prozent und mindestens 25 Prozent reduziert werden. Die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer erhält für den Wiedereingliederungszeitraum neben dem aliquoten Entgelt aus der Teilzeitbeschäftigung ein Wiedereingliederungsgeld aus Mitteln der Krankenversicherung. 

 

Zwtl: Großes Interesse an fit2work-Betriebsberatung vor allem im KMU-Bereich

 

Auch die fit2work-Betriebsberatung, die österreichische Unternehmen beim Aufbau von Maßnahmen zur (Re-)Integration von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit gesundheitlichen Problemen unterstützt, kann auf ein positives Jahr zurückblicken. Ab Programmstart begleiteten die fit2work-Expertinnen und -Experten bis Ende 2017 über 1.250 Betriebe bei der Entwicklung und Implementierung solcher Maßnahmen. Seit 2015 wird der Fokus auf die Zielgruppe der Klein- und Kleinstunternehmen gelegt – mit Erfolg: Bereits drei von vier beratenen Betriebe kommen aus der Kategorie mit max. 50 Beschäftigten. Dabei wurden neue Beratungsformen umgesetzt, die den Bedürfnissen und Möglichkeiten von Klein- und Kleinstbetrieben entgegenkommen.

 

Zwtl: Flexibilisierte Beratung und Information in ganz Österreich

 

„Erweiterte Öffnungszeiten und Beratungen auch außerhalb der 40 fit2work-Standorte in ganz Österreich machen es Menschen, die von gesundheitlichen Problemen betroffen sind, einfach, das fit2work-Angebot in Anspruch zu nehmen. Nach telefonischer Vereinbarung können Termine in den fit2work Beratungsstellen zwischen 07:00 Uhr und 19:00 Uhr wahrgenommen werden. Außerdem kommt fit2work direkt dorthin, wo das Know-how der Expertinnen und Experten gebraucht wird. In Betrieben wie auch bei regelmäßigen Sprechstunden an unterschiedlichen Standorten – etwa in regionalen Geschäftsstellen des AMS oder der Gebietskrankenkassen – bieten diese Beratung zum Thema Arbeit und Gesundheit aus einer Hand“, so Hartinger-Klein abschließend. 

 

fit2work bietet Erwerbstätigen und Arbeitslosen mit gesundheitlichen Problemen – insbesondere Personen mit längeren Krankenständen – sowie Betrieben und Belegschaftsvertretungen Information, Beratung und Unterstützung bei Fragen zur seelischen und körperlichen Gesundheit am Arbeitsplatz oder nach einem Jobverlust. Ziel von fit2work ist, durch ein niederschwelliges Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebot ein frühzeitiges krankheitsbedingtes Ausscheiden von Menschen aus dem Erwerbsleben zu vermeiden bzw. die Arbeitsfähigkeit möglichst langfristig zu erhalten. fit2work als kompetente Anlaufstelle nutzt die bestehenden Angebote verschiedener Einrichtungen und bietet Orientierung, Beratung und Unterstützung aus einer Hand. Menschen und Betriebe profitieren von der verbesserten Vernetzung der Angebote und einem einfachen Zugang dazu. 

 

Das Angebot ist kostenlos, freiwillig und vertraulich. fit2work ist flächendeckend in ganz Österreich verfügbar. Kontakt zu den regionalen Beratungsstellen erhalten Sie unter www.fit2work.at

 

fit2work ist eine Initiative der österreichischen Bundesregierung und ist rechtlich im Arbeit-und-Gesundheit-Gesetz (AGG) verankert. Das Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebot wird von externen Dienstleistern regional umgesetzt, vom Sozialministeriumservice koordiniert und in Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz, dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, dem Bundesministerium für Finanzen sowie den Partnerorganisationen Arbeitsmarktservice, Pensionsversicherungsanstalt, Allgemeine Unfallversicherungsanstalt und Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger samt Krankenversicherungsträger (Gebietskrankenkassen, etc.) unter Einbindung der Sozialpartner durchgeführt. 

 

www.fit2work.at 

 

(Jahresbericht unter: http://fit2work.at/artikel/downloads-materialien-3)

 

Rückfragen & Kontakt:

 

Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz 
Mag. Cornelia Mayer 
stv. Pressesprecherin 
+43 (1) 71100-86 2468 
pressesprecher@sozialministerium.at 
www.sozialministerium.at 
www.facebook.com/sozialministerium

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WKÖ-Experte Gleitsmann: Zugang zur Wiedereingliederungsteilzeit wird flexibler

Lagermitarbeiter

 

05.07.2018

 

Gewöhnung an Arbeitsalltag nach längerer Krankheit wird erleichtert - Empfehlungen zahlreicher Experten sowie der WKÖ wurden berücksichtigt

 

Wien (OTS) - „Mit dem heutigen Beschluss im Nationalrat, die Wiedereingliederungsteilzeit (WIETZ) flexibler zu gestalten, haben wir nun einen für Arbeitgeber wie für die betroffenen Arbeitnehmer sehr praxistauglichen Weg gefunden“, freut sich Martin Gleitsmann, Leiter der Sozialpolitischen Abteilung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). So haben Arbeitnehmer nach längerer Krankheit künftig bis zu einem Monat Zeit, mit der Wiedereingliederungsteilzeit zu beginnen.

Bisher musste sie die Wiedereingliederungsteilzeit unmittelbar im Anschluss des Krankenstandes beginnen. „Durch diese Neuerung wird das Modell leichter zugänglich gemacht“, so Gleitsmann.

 

Modell wird gut angenommen

 

Dieses Wiedereinstiegsmodell wurde auf Initiative der WKÖ mit 1. Juli 2017 eingeführt. Erfasst sind die Zahlen bis Ende März: Bis dahin haben rund 1.500 Arbeitnehmer die Wiedereingliederungszeit in Anspruch genommen. Bei der WIETZ können Arbeitnehmer und Arbeitgeber vereinbaren, dass der Arbeitnehmer nach einem Krankenstand von mindestens sechs Wochen stufenweise wieder in den Beruf einsteigt. Das Modell ist für beide Seiten freiwillig, die wöchentliche Normalarbeitszeit darf für die Dauer von maximal sechs Monaten um höchstens 50 Prozent und mindestens 25 Prozent reduziert werden. Der Dienstnehmer erhält für den Wiedereingliederungszeitraum neben dem aliquoten Entgelt und den aliquoten Lohnnebenkosten vom Dienstgeber ein Wiedereingliederungsentgelt.

 

„Wir freuen uns, dass das Modell so gut funktioniert und nach einem Jahr nun noch attraktiver gemacht wird“, so Gleitsmann. Dies hatte die WKÖ gemeinsam mit Experten gefordert. „Dass die Wiedereingewöhnung in den Arbeitsalltag erleichtert wird, ist gerade angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels wichtig. Auf diese Weise können wertvolle Fachkräfte gehalten werden,“ betont Gleitsmann. (PWK503/DFS)

 

Rückfragen & Kontakt:

 

Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit 
Mag. Dr. Rolf Gleißner 

Telefon: +43 5 90 900 4288 
rolf.gleissner@wko.at 
Internet: http://wko.at/sp 

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WKÖ-Gleitsmann: Bundesregierung erleichtert Zugang zur Wiedereingliederungsteilzeit

Notizkarten Wiedereingliederungsteilzeit

 

12.06.2018

 

Forderungen zahlreicher Experten sowie der WKÖ nach flexiblerem Antritt der Wiedereingliederungsteilzeit wurden berücksichtigt


Wien (OTS) - „Die Bundesregierung hat mit dem Beschluss im heutigen Ministerrat den Weg für eine sinnvolle, flexible Ausgestaltung des Modells der Wiedereingliederungsteilzeit (WIETZ) geebnet“, freut sich Martin Gleitsmann, Leiter der Sozialpolitischen Abteilung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Das auf Initiative der WKÖ mit 1. Juli 2017 in Kraft getretene Wiedereinstiegsmodell zeigt, dass sich die Erwartungen mit bis dato rund 1.500 Fällen bestätigt haben und das Modell gut angenommen wird.

Dabei können Arbeitnehmer und Arbeitgeber vereinbaren, dass der Arbeitnehmer nach einem Krankenstand von mindestens sechs Wochen stufenweise wieder in den Beruf einsteigt. Das Modell ist für beide Seiten freiwillig, die wöchentliche Normalarbeitszeit darf für die Dauer von maximal sechs Monaten um höchstens 50 Prozent und mindestens 25 Prozent reduziert werden. Der Dienstnehmer erhält für den Wiedereingliederungszeitraum neben dem aliquoten Entgelt und den aliquoten Lohnnebenkosten vom Dienstgeber ein Wiedereingliederungsentgelt.

Wiedereinstieg nach längerer Krankheit wird leichter

 „Wir freuen uns, dass nach knapp einem Jahr, das Modell noch attraktiver bzw. leichter zugänglich gemacht wird. Wir haben – gemeinsam mit Experten – von Anfang an gefordert, dass Betroffene nach Ende ihres längeren Krankenstandes, eine gewisse Zeit haben sollten, um sich für die Inanspruchnahme zu entscheiden. Bisher mussten sie die Wiedereingliederungsteilzeit unmittelbar im Anschluss des Krankenstandes beginnen, künftig haben sie dafür bis zu einen Monat Zeit. Damit wird die Attraktivität des Modells weiter gesteigert und die Zahlen sollten sich weiterhin positiv entwickeln“, so Gleitsmann. (PWK384/DFS)

Rückfragen & Kontakt:

Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit 
Dr. Martin Gleitsmann 
Telefon: +43 5 90 900 4286 
Martin.Gleitsmann@wko.at 
Internet: http://wko.at/sp 

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AK-Studie zeigt: Kinderbetreuung, Arbeitsstress und Mangel an Vollzeitjobs sind Hauptgründe für (un-)freiwillige Teilzeit

arbeitende Hände

 

26.02.2018

 

Teilzeitbeschäftigung nimmt stark zu. Am häufigsten entscheiden sich Arbeitnehmer/-innen dafür, weil Kinder zu betreuen sind. Zweithäufigstes Motiv ist – wenn auch mit deutlichem Abstand –, Zeit für persönliche Interessen zu haben, gepaart mit dem Anliegen, dem Stress in der Arbeit zu entfliehen und gesund zu bleiben.

Und 29 Prozent sind nur deshalb in Teilzeit, weil keine Vollzeitstelle zu finden war. So die Ergebnisse einer AK-Studie. „Schaut so aus, als wäre der Trend zur Teilzeit in Wahrheit vielfach eine Flucht in die Teilzeit – aufgrund fehlender oder unpassender Kinderbetreuungsangebote sowie aufgrund überbordender Arbeitsverdichtung in den Betrieben. Da muss man ansetzen“, sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

 

Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten an den unselbständig Erwerbstätigen hat sich in Österreich von 1996 bis 2016 mehr als verdoppelt. Er stieg von 13,5 Prozent auf 28,9 Prozent, bei Männern hat er sich sogar fast vervierfacht. Allerdings sind nach wie vor 80 Prozent aller Teilzeitbeschäftigten weiblich. In absoluten Zahlen waren 2016 von rund 3,7 Millionen Erwerbstätigen etwa 1,1 Millionen Teilzeit beschäftigt – 200.000 Männer und 860.000 Frauen. Um mehr über die Motive zu erfahren, hat die Arbeiterkammer Oberösterreich das Institut für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (ISW) mit einer Studie beauftragt.

 

Erwartungsgemäß ist Kinderbetreuung der häufigste Beweggrund. Für mehr als die Hälfte der Befragten – zum Großteil Frauen – ist das ein (sehr) wichtiges Motiv. Auffallend ist, dass in Oberösterreich 65 Prozent dieses Motiv als sehr und eher wichtig nennen, in Wien aber nur 41 Prozent.

 

Zweithäufigstes – für Frauen und Männer gleichermaßen wichtiges – Motiv, sich für Teilzeit zu entscheiden, ist, mehr Zeit für persönliche Interessen zu haben. Immerhin ein Drittel der Befragten erachten dieses als (sehr) wichtig. Anders als bei der Kinderbetreuung werden in dieser Gruppe aber sehr häufig zusätzliche Gründe genannt: meist Stress in der Arbeit sowie Gesundheit, aber auch berufsbezogene Weiterbildung.

 

Etwas weniger als ein Drittel der Teilzeitbeschäftigten würde lieber Vollzeit arbeiten, findet aber keine entsprechende Stelle. Das sind häufig Alleinstehende, die für ihr Einkommen gänzlich auf sich selbst gestellt sind. Generell hängt eine positive Wahrnehmung von Teilzeit weitgehend mit (Vollzeit) berufstätigen Partner/-innen zusammen.

 

30 Stunden ist vielfach Wunscharbeitszeit

 

Österreichs Teilzeitbeschäftigte würden vielfach gerne mehr Stunden arbeiten: 30 Wochenstunden stellen für viele das ideale Arbeitszeitausmaß dar. Nur sehr junge Befragte (Schüler/-innen, Studierende) und Beschäftigte kurz vor der Pension bevorzugen 20 Wochenstunden und weniger. Nach unten geht die Zufriedenheit auch, wenn die Arbeitszeit regelmäßig stärker schwankt. Bei 20 Prozent der Teilzeitbeschäftigten ist das der Fall (saisonbedingte Schwankungen explizit ausgenommen).

 

Einmal Teilzeit, immer Teilzeit?

 

Befragte, die sich wegen der Kinderbetreuung für Teilzeit entschieden haben, betrachten ihren Teilzeitstatus tendenziell als zeitlich befristet. Umgekehrt verhält es sich bei jenen, für die Zeit für persönliche Interessen, Arbeitsstress und Gesundheit die ausschlaggebenden Motive waren: Sie sehen Teilzeit mehrheitlich als Lösung für das gesamte verbleibende Berufsleben. Und jene, die Teilzeit aus Alternativlosigkeit zustimmen mussten, sehen in der Teilzeit meist eine Notlösung.

 

„Die Studie zeigt, dass Teilzeit als berufliches Kürzertreten in bestimmten Lebensphasen und als Schutz für die Gesundheit gesehen wird. Viele wollen wieder voll zurück in den Job. Das muss ihnen besser als bisher ermöglicht werden: mit einem qualitätsvollen Ausbau institutioneller Kinderbetreuung, mit Arbeitsbedingungen, die nicht krank machen, und mit einem Recht auf Wechsel zwischen Teil- und Vollzeit“, fordert AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

 

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiterkammer Oberösterreich, Kommunikation
Margit Schrenk
+43 (0)50/6906-2198
margit.schrenk@akooe.at
ooe.arbeiterkammer.at

 

OTS, 19.02.2018

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Stöger startet neue Initiativen für Inklusion

Lagermitarbeiter

 

12.12.2017

 

Arbeitsmarktpolitischer Schwerpunkt für Menschen mit Behinderung – Neue Unternehmensförderung für mehr Barrierefreiheit

 

Im November konnte der Anstieg der Arbeitslosigkeit bei Menschen mit Behinderungen erstmals seit langem gestoppt werden.

Diese positive Entwicklung will Sozialminister Alois Stöger mit neuen Initiativen weiter verstärken: „Der aktuelle Aufschwung am Arbeitsmarkt muss bei allen Bevölkerungsgruppen ankommen. Menschen mit Behinderungen haben es aber noch immer besonders schwer, in eine Beschäftigung zu kommen. Daher setzen wir einen neuen arbeitsmarktpolitischen Schwerpunkt und schaffen damit auch für diese Gruppe neue Perspektiven.“ Konkret sollen durch die Einstufung als Zielgruppe im Prioritätenkatalog zusätzliche 1.500 Personen mit Behinderungen von der Arbeitsmarktförderung des AMS profitieren. Die Aufnahme von Menschen mit Behinderung in die Zielgruppen des Arbeitsmarktservice ist eine langjährige Forderung von Behindertenorganisationen.

 

Im laufenden Jahr wurden bislang knapp 16.000 Menschen mit Behinderungen durch das AMS gefördert. Durch die Vorgabe des Sozialministers werden weitere neun Millionen Euro an Fördermitteln für diese Zielgruppe aus dem Budget des AMS zur Verfügung gestellt, womit die Zahl der geförderten Personen um rund 10% erhöht werden kann. Vor allem Personen, die noch kein halbes Jahr vorgemerkt sind, können damit rascher in entsprechende arbeitsmarktpolitische Maßnahmen gebracht werden. „Wir arbeiten konsequent daran, die Inklusion in allen Lebens- und Gesellschaftsbereichen zu fördern. Die nachhaltige Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt ist dabei eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Teilhabe in allen Gesellschaftsbereichen“, erläutert der Sozialminister den neuen arbeitsmarktpolitischen Schwerpunkt.

 

Zwtl.: Neue Unternehmensförderung für mehr Barrierefreiheit

 

Neben den neuen Fördermöglichkeiten durch das AMS setzt das Sozialministerium auch zusätzliche Initiativen, um den weiteren Abbau von Barrieren voranzutreiben. Im Rahmen der Aktion „Barriere:freie Unternehmen“ werden Unternehmen bei Umbauten zur Herstellung von mehr Barrierefreiheit unterstützt. Insgesamt stellt das Sozialministerium im Jahr 2018 für diese Maßnahme 500.000 Euro zur Verfügung. Der Kostenzuschuss beträgt – abhängig von der Höhe der Unternehmensinvestitionen - bis zu 2.500 Euro. „Mit der Aktion Barriere:freie Unternehmen schaffen wir neue Anreize für Unternehmen, um ihre Produkte und Dienstleistungen barrierefrei anzubieten und tragen gleichzeitig zur besseren Inklusion von Menschen mit Behinderung bei“, so Stöger weiter.

 

Unternehmen können für ihre Vorhaben, bei Vorliegen saldierter Rechnungen mit einem Zahlungsdatum ab 1. Jänner 2018 unter Vorlage vollständiger Unterlagen für barrierefreie Investitionen, um einen Zuschuss beim Sozialministeriumservice ansuchen.


Rückfragen & Kontakt:

 

Sozialministerium
Christoph Ertl
Pressesprecher von Sozialminister Alois Stöger
+ 43 (0) 1 711 00 862294
christoph.ertl@sozialministerium.at
www.sozialministerium.at
www.facebook.com/sozialministerium

 

OTS, 12.12.2017

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Stöger präsentiert Erfolge der EU-Kampagne 2016/17 „Gesunde Arbeitsplätze – für jedes Alter”

Frau mit Bügeleisen

 

08.11.2017

 

Betriebe zu informieren, wie Arbeitsplätze vom Berufseinstieg bis zur Pension alter(n)sgerecht gestaltet werden können, war das Ziel der zweijährigen EU-Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze – für jedes Alter“ der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, EU-OSHA.

Im Rahmen der heutigen Abschlussveranstaltung mit über 200 internationalen TeilnehmerInnen im Parkhotel Schönbrunn in Wien zog Sozialminister und Kampagnen-Schirmherr Alois Stöger bei einer Pressekonferenz Bilanz über die umfangreichen Kampagnenaktivitäten. Dr. Helmut Köberl, Generaldirektor der AUVA, Eva Schrott, leitende Angestellte der Bäckerei Josef Schrott in Wien und Mario Wintschnig, MSc, Betr. Oec., von der Zumtobel Group AG, Vorarlberg, zeigten, wie die Umsetzung gesunder Arbeitsbedingungen in der Praxis gelingt.


Stöger: langfristiger Verbleib Älterer im Betrieb erfordert gesunde Arbeitsbedingungen

 

„Wir haben das klare Ziel, dass alle Menschen so lange wie möglich ihren Beruf ausüben können. Das ist ein wesentlicher Faktor für soziale Sicherheit, gesellschaftliche Teilhabe und der beste Schutz vor Altersarmut. Um eine langfristige Trendwende hin zum Verbleib Älterer im Beruf zu erreichen, müssen betriebliche Organisation und Arbeitsbedingungen angepasst werden – das betrifft körperlich und psychisch belastende Tätigkeiten“, so Stöger.

 

„Im Rahmen der EU-Kampagne sind wir bei der Bewusstmachung des Themas einen großen Schritt weiter gekommen. Jetzt geht es darum, die Umsetzung in wirklich allen Unternehmen, vom Groß- bis hin zum Kleinbetrieb, zu bewältigen. Daher lautet mein Appell an die Betriebe: Nutzen Sie die zahlreichen bestehenden Angebote wie die professionelle Beratung des Arbeitsinspektorates, der AUVAsicher oder von fit2work! Denn nur auf Basis gesunder, arbeitsfähiger Beschäftigter bleibt ein Unternehmen produktiv“, sagte Stöger weiter.


Breite Kampagnenresonanz in ganz Österreich

 

Im Mai 2016 startete die Informationskampagne der EU-OSHA in Österreich. An der durch das Sozialministerium koordinierten Kampagne beteiligten sich die Sozialpartner, Sozialversicherungsträger wie die AUVA, sowie zahlreiche bekannte Unternehmen wie die Infineon Technologies Austria AG, die OMV, die SIMACEK Facility Management Group GmbH und die Josef Manner und Comp AG. Im Laufe der Kampagne fanden über 50 Informationsveranstaltungen in nahezu allen Bundesländern statt, darunter Veranstaltungen mit den Arbeiterkammern und Wirtschaftskammern sowie zahlreiche AUVA-Veranstaltungen. Ein wesentliches Ziel war es, bestehende Programme und Tools, die Unternehmen bei der Umsetzung alter(n)sgerecher Arbeitsbedingungen unterstützen, bekannter zu machen. So etwa ein Merkblatt für Alternsgerechte Arbeitsgestaltung, das über die Homepage der Arbeitsinspektion zur Verfügung steht, die Website der Sozialpartner und der AUVA http://www.arbeitundalter.at, den Altersstrukturcheck der AUVA oder das Beratungsprogramm für Betriebe und Personen fit2work und das Gütesiegel NESTORGOLD.

 

An die EU-OSHA-Kampagne knüpfte die AUVA mit ihrem Präventionsschwerpunkt 2016/17 zu Alternsgerechter Arbeitsgestaltung mit Informationsveranstaltungen, Seminaren für Führungskräfte und Betriebsberatungen an. „Im Rahmen der Kleinbetriebsbetreuung wurden durch AUVAsicher rund 35.500 Betriebe zum Thema ‚Alter(n)sgerechtes Arbeiten‘ informiert. In rund 14.200 Betrieben wurden bereits Maßnahmen zur alter(n)sgerechten Arbeitsgestaltung umgesetzt“, so Dr. Helmut Köberl, Generaldirektor AUVA.

 

Österreichisches Unternehmen von EU ausgezeichnet

 

Über den Good Practice Award, der im Rahmen der Kampagne von der EU-OSHA vergeben wurde, durfte sich der Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel Group AG als einer von neun Preisträgern aus EU-Ländern im April 2017 freuen. Die Zumtobel Group AG hat eine eigene Abteilung Health und Age eingerichtet, um die Herausforderungen einer alternden Belegschaft zu bewältigen. Die getroffenen Maßnahmen reichen von einer ergonomischen Gestaltung von Arbeitsplätzen und Sportangeboten über Betriebliches Eingliederungs-Management und Generationenmanagement. „Der Preis der EU-OSHA ist eine Bestätigung unserer Arbeit zum Wohl unserer Kolleginnen und Kollegen“, so Mario Wintschnig, Abteilung Health & Age Zumtobel Group. „Seit der festen Einrichtung des Themas ‚Health & Age‘ haben wir zahlreiche Maßnahmen erfolgreich umgesetzt. Unter anderem sind seit 2015 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach längerer, krankheitsbedingter Abwesenheit wieder erfolgreich in ihren Job eingegliedert worden.“

 

Dass ältere MitarbeiterInnen mit ihren Erfahrungen wesentlich zum Unternehmenserfolg beitragen können, betonte Eva Schrott, leitende Angestellte der Bäckerei Josef Schrott in Wien. „Unter unseren 48 MitarbeiterInnen sind derzeit 13, die 50 Jahre oder älter sind. Diese MitarbeiterInnen haben jahrelang, oft auch jahrzehntelang in ihrem Beruf gearbeitet und damit jede Menge Erfahrungen gesammelt, die sie bei uns dann im Sinne der Firma einsetzen können.“ Um die körperlich anstrengende Arbeit in der Bäckerei für Jung und Alt bestmöglich zu gestalten, setzt man auf Maßnahmen wie etwa Rohrleitungen, durch die das Mehl aus Silos in die Backstube kommt, um so das Tragen schwerer Mehlsäcke zu vermeiden.
 

Internationaler Erfahrungsaustausch

 

Die Abschlussveranstaltung mit über 200 TeilnehmerInnen stand im Zeichen des internationalen Erfahrungsaustausches. ExpertInnen aus Finnland, Schweden, den Niederlanden und Deutschland lieferten Einblicke in internationale betriebliche Herangehensweisen bei der Umsetzung der Kampagne. Ein Roundtable mit VertreterInnen der Sozialpartner, der AUVA und des Sozialministeriums zeigte erreichte Meilensteine, aber auch Verbesserungspotentiale auf.

 

Über die Kampagne

 

„Gesunde Arbeitsplätze – für jedes Alter“ ist eine zweijährige Bewusstseinsbildungskampagne, die von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) mit Sitz in Bilbao, Spanien, durchgeführt wird. Leiterin der Agentur ist die Österreicherin Dr.in Christa Sedlatschek. Es handelt sich um die weltweit größte Kampagne für ArbeitnehmerInnenschutz, 36 Länder, darunter alle EU-Staaten sind beteiligt. Die Kampagne wird vom Sozialministerium österreichweit koordiniert und gemeinsam mit den Sozialpartnern, Sozialversicherungsträgern wie der AUVA, namhaften österreichischen Unternehmen und ExpertInnen umgesetzt.

 

Weitere Informationen: http://www.healthy-workplaces.eu/de

 


Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Andreas Berger
Pressesprecher von Sozialminister Alois Stöger
+ 43 (0) 1 711 00 862247
andreas.berger@sozialministerium.at
www.sozialministerium.at
www.facebook.com/sozialministerium

 

OTS, 08.11.2017

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Stöger: Arbeitsmarkt im Oktober bestätigt Traumstart der Aktion 20.000

arbeitende Hände

 

02.11.2017

 

Erstmals Rückgang der Arbeitslosigkeit bei Generation 50+, Anstieg bei Langzeitarbeitslosen gestoppt

Wien (OTS/BMASK) - Nach dem Rekordmonat September mit dem stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit seit sechs Jahren, verbessert sich die Situation am Arbeitsmarkt im Oktober noch deutlicher: So waren Ende des Monats inklusive SchulungsteilnehmerInnen 393.029 Personen beim AMS gemeldet. Das entspricht einem Rückgang der Arbeitslosigkeit gegen über dem Vorjahr um 18.922 Personen bzw. 4,6 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen ohne Miteinbeziehung der SchulungsteilnehmerInnen beträgt 315.722 und damit um 25.057 Personen oder 7,4 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

 

„Die Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung unter Bundeskanzler Christian Kern hat Österreich zurück auf die Überholspur gebracht. Die positiven Konjunkturprognosen und die Monat für Monat besseren Arbeitsmarktzahlen zeigen, dass unsere gesetzten Maßnahmen wirken. Das ist das Ergebnis der harten Arbeit und der Durchsetzungskraft der Sozialdemokratie gegenüber einer Politik des Krankjammerns, Blockierens und interner Machtkämpfe, die schließlich zu Neuwahlen geführt haben“, so Sozialminister Alois Stöger.

 

Anstrengungen fortsetzen, damit der Konjunkturaufschwung bei allen ankommt

 

Die einsetzende Hochkonjunktur zeigt sich nicht nur bei der Entwicklung der Arbeitslosigkeit, sondern auch bei den Beschäftigungszahlen. Mit Ende Oktober 2017 sind in Österreich rund 3.676.000 Personen unselbständig beschäftigt, das sind 65.000 mehr als noch im Oktober des Vorjahres. Auch die anhaltende Entwicklung der offenen Stellen bestätigt diesen Trend: Der Bestand der beim AMS gemeldeten Stellen beträgt aktuell 59.202 und liegt damit um 44,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Sozialminister Alois Stöger hebt in diesem Zusammenhang die Pflicht der politischen Gestaltung hervor: „Die Regierung Kern hat mit dem Beschäftigungsbonus und den Investitionspaketen für Gemeinden sowie für Klein- und Mittelbetriebe die Konjunktur effizient gestützt, die Regionen gestärkt und gezielt Investitionen angekurbelt. Das erwarte ich mir auch von der kommenden Bundesregierung.“

 

In diesem Sinne warnt Stöger eine mögliche schwarzblaue Koalition davor sich lediglich auf die Konjunktur zu verlassen und nur die Interessen der Unternehmen im Auge zu haben. "Wer vom Interessenausgleich abgeht und nur die eigene Klientel im Auge hat, nimmt in Kauf, große Teile der Bevölkerung vom Aufschwung auszuschließen", so Stöger, der darauf verweist, dass beispielsweise die massiv sinkende Jugendarbeitslosigkeit selbstverständlich mit der umgesetzten Qualifizierungsoffensive in Verbindung steht. Das gleiche gilt auch für den Rückgang der Arbeitslosigkeit bei der Generation 50+, den es ohne die Aktion 20.000 nicht gäbe, wie der Sozialminister ausführt.

 

Erfolg der Aktion 20.000 kann nur österreichweite Umsetzung 2018 bedeuten

 

Erstmals seit sechs Jahren verzeichnet Österreich einen Rückgang der Arbeitslosigkeit in der Generation 50+. So ging die Arbeitslosigkeit Älterer im Vergleich zum Oktober des Vorjahres um 636 Personen bzw. 0,7 Prozent zurück. Darüber hinaus konnte im Oktober auch der Anstieg der Langzeitarbeitslosen (über ein Jahr vorgemerkt) nahezu gestoppt werden und beträgt nur mehr +37 Personen bzw. +0,1 Prozent. Eine Entwicklung, die Stöger ganz besonders freut: „Mithilfe der Aktion 20.000 konnte der Anstieg an Arbeitslosen in dieser Gruppe nun erstmals reduziert werden. Das ist ein großartiger Erfolg, auf dem wir uns aber nicht ausruhen dürfen. Im Gegenteil, gerade jetzt gilt es konsequent weiterzuarbeiten, damit auch ältere Arbeitslose neue Perspektiven erhalten“, betont der Sozialminister.

 

Unverständlich sind für Stöger die Überlegungen der schwarzen und blauen KoalitionsverhandlerInnen die Aktion 20.000 wieder einstellen zu wollen: „Ein so erfolgreich gestartetes Projekt, das gesamtgesellschaftlich derart wertvoll ist zurückdrehen, wäre widersinnig und vollkommen verantwortungslos. Mit Arbeitslosen spielt man nicht. Dabei geht es nicht um mich oder die Sozialdemokratie, die sich ein Monument gesetzt haben und denen man es jetzt heimzahlen kann. Es geht um Menschen, ihre Würde und ihren verdienten Platz in unserer Gesellschaft“, führt Sozialminister Alois Stöger in Richtung der künftigen Bundesregierung aus.

 

Die Aktion 20.000 ist im Juli in Modellregionen in allen Bundesländern gestartet und wird am 1.1.2018 auf ganz Österreich ausgerollt. Insgesamt sollen im Laufe des Jahres 2018 20.000 zusätzliche, kollektivvertraglich entlohnte Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose über 50 Jahren geschaffen werden. Aktuell konnten in den Modellregionen bereits 1.200 Personen erfolgreich vermittelt werden, 900 weitere Stellen wurden dem AMS bereits gemeldet. Die Kosten belaufen sich auf rund 200 Millionen Euro, die zusätzlich zu den ohnehin notwendigen Mittel aus der Arbeitslosenversicherung benötigt werden.

 
Rückfragen & Kontakt:

Sozialministerium
Christoph Ertl
Pressesprecher von Sozialminister Alois Stöger
+ 43 (0) 1 711 00 862294
christoph.ertl@sozialministerium.at
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OTS, 02.11.2017

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Behindertenanwalt Hansjörg Hofer: Das Inklusionspaket ist ein wichtiger Teilerfolg für die Behindertengleichstellung in Österreich

Lagermitarbeiter

 

13.10.2017

 

Wien (OTS) - Gestern wurde das Inklusionspaket mit den Stimmen aller im Nationalrat vertretenen Parteien beschlossen. Durch das Paket werden das Bundes-Behindertengleichstellunggesetz, das Behinderteneinstellungsgesetz sowie das Bundesbehindertengesetz geändert.

Nach mehr als 11-jährigem Bestehen des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes wird nunmehr unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit der Einbringung von Klagen auf Beseitigung und Unterlassung von Diskriminierungen geschaffen. Die Schaffung eines solchen Beseitigungs- und Unterlassungsanspruchs ist eine langjährige Forderung der Behindertenanwaltschaft und von Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderung.

 

Menschen mit Behinderung sind etwa zweieinhalb Mal so stark von Arbeitslosigkeit betroffen und deutlich länger arbeitslos als Menschen ohne Behinderung. Zur Bekämpfung der, entgegen dem allgemeinen Trend, stetig steigenden Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung hat der Nationalrat im Rahmen des Inklusionspakets beschlossen, die Mittel aus dem allgemeinen Budget für die Inklusion von Menschen mit Behinderung am Arbeitsmarkt auf 90 Millionen Euro zu erhöhen. Vorgesehen ist weiters eine jährliche Valorisierung dieses Betrags ab dem Jahr 2019.

 

Weitere Maßnahmen beinhalten eine Neustrukturierung und Stärkung des Monitoringausschusses zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung.

 

Für Behindertenanwalt Hofer bedeutet der Beschluss des Inklusionspakets, das auf eine Initiative der SPÖ zurückgeht, einen Meilenstein in der Entwicklung der Behindertengleichstellung in Österreich. Zukünftig wird  die Möglichkeit der Rechtsdurchsetzung bei Diskriminierungen im Sinne des Bundes-Behindertengleichstellungsgesetzes, bei denen die Interessen von Menschen mit Behinderung wesentlich und nachhaltig beeinträchtigt werden, deutlich verbessert. Die Vorlage des jährlichen Geschäftsberichts der Behindertenanwaltschaft an den Nationalrat durch den Sozialminister dient dazu, den Anliegen von Menschen mit Behinderungen eine höhere Bedeutung im öffentlichen politischen Diskurs zur verleihen.

 

Besonders positiv findet Hofer, dass das Inklusionspaket im Nationalrat einhellige Zustimmung gefunden hat. Dieses Votum bedeutet aus seiner Sicht einen nationalen Schulterschluss für die Anliegen und Interessen von Menschen mit Behinderung.
 
Rückfragen & Kontakt:

Rückfragehinweis:
Büro des Behindertenanwaltes
Mag. (FH) Stephan Prislinger
Tel.: 01/71100 - 86 2223
stephan.prislinger@sozialministerium.at
www.behindertenanwalt.gv.at

 

OTS, 13.10.2017

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Tagung: Arbeitsassistenz ermöglicht umfassende gesellschaftliche Teilhabe

Frau mit Bügeleisen

 

10.10.2017

 

Rund 14.000 Menschen mit Behinderung profitieren von Arbeitsassistenz –Tagung zum 25-jährigen Jubiläum

 

Wien (OTS) - 1992 wurden in Österreich die ersten Pilotprojekte für berufliche Assistenz für Menschen mit Behinderung gestartet. Heute wird die Arbeitsassistenz flächendeckend angeboten und unterstützt rund 14.000 Personen jährlich.

Die Hilfestellungen reichen dabei von der Einschätzung der beruflichen Möglichkeiten, über die begleitete Arbeitsplatzsuche, bis hin zur Unterstützung in der Anfangsphase eines Arbeitsverhältnisses. Darüber hinaus erfüllt die Arbeitsassistenz in der Krisenintervention zur Sicherung gefährdeter Arbeitsplätze eine weitere zentrale Funktion. Zum 25. Jubiläum der Arbeitsassistenz in Österreich luden Wirtschaftskammer Österreich, Sozialministerium und der Dachverband für berufliche Integration „dabei-austria“ am Montag zu einer hochkarätig besetzten Tagung, um die weiteren Perspektiven der Arbeitsassistenz zu diskutieren. Neben Sozialminister Alois Stöger, Gastgeber Martin Gleitsmann, Abteilungsleiter für Sozial- und Gesundheitspolitik in der WKÖ, und „dabei-austria“-Geschäftsführer Markus Neuherz, nahmen auch der Präsident des Behindertenrats Herbert Pichler sowie VertreterInnen des Sozialministeriums und Sozialministeriumservice teil.

 

„Arbeit ist der ausschlaggebende Faktor für ein selbstbestimmtes Leben und die Teilhabe an unserer Gesellschaft. Die Bedeutung der Arbeit geht weit über das Gehalt und die Existenzsicherung hinaus“, betonte Sozialminister Stöger, der die berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderungen als eine zentrale Aufgabe der Arbeitsmarktförderung bezeichnete. Vergangenes Jahr investierte das Sozialministerium über 180 Millionen Euro in Projekt- und Individualförderungen, wodurch über 90.000 Menschen mit Behinderungen unterstützt werden konnten. Auf die Arbeitsassistenz entfielen dabei Förderungen in Höhe von 25 Millionen Euro. Diese Leistungen will der Sozialminister weiter erhöhen. „Wir haben ein Inklusionspaket erarbeitet, mit dem wir die Mittel für die berufliche Inklusion verdoppeln. Damit können Vorzeigemaßnahmen wie die Arbeitsassistenz nicht nur für die nächsten Jahre finanziell abgesichert, sondern weiter ausgebaut werden“, erklärt Stöger die aktuelle Gesetzesvorlage, die am 12. Oktober im Nationalrat beschlossen werden soll.

 

WKÖ-Experte Gleitsmann erörterte die Leistungen der Arbeitsassistenz aus der Sicht der Wirtschaft: „Die WKÖ bekennt sich zur nachhaltigen Integration von behinderten Menschen in die Arbeitswelt und begrüßt daher ausdrücklich die tolle Arbeit der Arbeitsassistentinnen und –assistenten als Bindeglied zwischen ihren Klienten und der Wirtschaft.“ Durch zahlreiche Rückmeldungen aus Unternehmen sei belegt, dass die Beschäftigung behinderter Menschen eine Win-Win-Situation für alle darstellt. „Denn der Arbeitnehmer erhält eine berufliche Chance und sinnstiftende Beschäftigung, der Arbeitgeber erhält einen meist hoch motivierten Mitarbeiter mit wichtigen Qualifikationen, und noch dazu wirkt dessen Beschäftigung auch positiv aufs Betriebsklima.“ Gerade im Hinblick auf den immer heftiger werdenden Fachkräftemangel sei die Integration behinderter Menschen ins Erwerbsleben aktueller denn je, unterstrich Gleitsmann.

 

„In den letzten 25 Jahren haben die 57 Arbeitsassistenz-Projekte eine Schlüsselrolle in der beruflichen Integration eingenommen. Die ArbeitsassistentInnen werden auch weiterhin einen entscheidenden Beitrag leisten. Denn um eine wirklich inklusive Gesellschaft zu erreichen, stehen wir noch vor zahlreichen Herausforderungen. Vor allem sind Vorurteile und ‚Barrieren im Kopf‘ abzubauen“, betont auch dabei-austria-Geschäftsführer Markus Neuherz.

 

Über dabei-Austria

 

Seit 2002 ist der gemeinnützige Verein dabei–austria die bundesweite Interessenvertretung im Bereich der beruflichen Integration. Der Dachverband vertritt derzeit knapp 200 Projekte im Bereich der beruflichen Orientierung und der Integration. Die Angebote richten sich an Menschen mit Behinderung/Erkrankung sowie an Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf bzw. ausgrenzungsgefährdete Jugendliche und Erwachsene. Mehr Informationen unter: www.dabei-austria.at.


Rückfragen & Kontakt:

Sozialministerium
Christoph Ertl
Pressesprecher von Sozialminister Alois Stöger
+ 43 (0) 1 711 00 862294
christoph.ertl@sozialministerium.at
www.sozialministerium.at
www.facebook.com/sozialministerium

 

OTS, 10.10.2017

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20 Jahre Österreichischer Arbeitsklima Index: Valider Maßstab für die Veränderungen in der Arbeitswelt

Arbeitende Haende

 

26.09.2017

 

Bei einer großen Enquete zum Thema „Arbeitsleben im Fokus“ blickte die Arbeiterkammer Oberösterreich gestern gemeinsam mit Partnern/-innen und Experten/-innen auf 20 Jahre Österreichischer Arbeitsklima Index zurück – und warf gleichzeitig einen Blick in die Zukunft der Arbeitswelt.

Unter den Gästen: Sozialminister Alois Stöger und der britische Politikwissenschafter und Soziologe Professor Colin Crouch.

Als Festredner konnte der renommierte Politikwissenschafter und Soziologe Professor Colin Crouch gewonnen werden. Er skizzierte in seinem Referat die Veränderungen in der Gesellschaft und deren Auswirkungen auf das Arbeitsleben. „Die neuen Technologien vernichten viele Arbeitsplätze. Gleichzeitig gibt es immer mehr prekäre Arbeitsverhältnisse, von denen die Menschen kaum leben können“, skizziert Crouch in seinem Referat. Die Folge: „Junge Menschen müssen sich verschulden, um sich ein Leben aufbauen zu können, aber auch um Kleidung oder Nahrung zu kaufen.“

 

Einige dieser Entwicklungen lassen sich auch aus den Daten des Österreichischen Arbeitsklima Index ableiten. Diesen lässt die Arbeiterkammer Oberösterreich seit 20 Jahren regelmäßig erheben. Die dabei gewonnenen Daten sind einzigartig: Im Gegensatz zu den üblichen Kennzahlen des Wirtschaftslebens stehen hier die arbeitenden Menschen im Mittelpunkt des Interesses. „Mit dem Arbeitsklima Index können wir verlässliche Aussagen zur Befindlichkeit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich treffen. Das wiederum lässt aussagekräftige Analysen des sozialen Wandels und der Veränderungen in der Arbeitswelt zu“, sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

 

Der Arbeitsklima Index berücksichtigt verschiedene Einflussfaktoren, wie etwa die Zufriedenheit mit dem Einkommen und der Arbeitszeit, die Einschätzung der eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt und auf beruflichen Aufstieg, den Optimismus bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung oder die körperlichen und psychischen Belastungen.

 

Zu Beginn wurde der Index auf einen Wert von 100 Punkten festgesetzt. Sein Rekordhoch erreichte er im Jahr 2007, also zur Zeit der Hochkonjunktur, mit einem Wert von 112 Punkten. 2016 stürzte der Index auf ein Rekordtief von 105 Punkten ab. „Vor allem der Optimismus für die Zukunft des Betriebes und der Wirtschaft ist in dieser Zeit dramatisch eingebrochen“, sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. In den vergangenen Monaten hat sich der Arbeitsklima Index erholt und bei 109 Punkten eingependelt.

 

Erhoben wird der Index von den Sozialforschungsinstituten IFES und SORA. IFES befragt jährlich rund 4000 Personen, wobei die Stichprobe repräsentativ für alle unselbständig Beschäftigten in Österreich ist. Anschließend werden die Daten von SORA berechnet und von der AK vierteljährlich präsentiert. In den vergangenen 20 Jahren wurden etwa 100.000 Datensätze gesammelt und ausgewertet. Die Interviewer sind dafür fast zwei Millionen Kilometer direkt zu den Beschäftigten nach Hause gefahren - das entspricht 50 Mal dem Erdumfang. Die Interviews dauerten insgesamt drei Millionen Minuten – das sind rund 5,7 Jahre.

 

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiterkammer Oberösterreich, Kommunikation
Mag. Dominik Bittendorfer
+43 (0)50 6906-2191
dominik.bittendorfer@akooe.at
ooe.arbeiterkammer.at

 

OTS, 26.09.2017

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