Endlich wieder arbeitsfit – das fit2work-Case-Management macht es möglich!

04.08.2026
Herr Z. arbeitet als Schlosser und bekam große Probleme mit den Bandscheiben im Lendenwirbelbereich und Schmerzen, die bis in die Beine ausstrahlten. Als Schlosser, der täglich mit Stahl hantiert und diesen mit schweren Maschinen verarbeiten soll, fatal. Er hantelte sich von Krankenstand zu Krankenstand – ohne wirkliche Besserung. Zu dem Zeitpunkt als Herr Z. sich an fit2work wandte, war er geradezu verzweifelt ob seiner Situation.
Frau F. war lange im Krankenstand mit körperlichen und psychischen Beschwerden. Der Genesungsprozess verlief sehr schleppend, so dass auch nach einem Jahr an eine Rückkehr in ihren Job als Friseurin nicht zu denken ist, da sie weder körperlich noch psychisch arbeitsfähig ist. Nach einem Jahr Krankenstand gibt es jedoch auch keine weiteren Krankengeldzahlungen. Keine finanzielle Absicherung mehr, aber auch nicht arbeitsfähig – was nun?
Als Anlaufstelle für alle Personen im erwerbsfähigen Alter mit (ersten) gesundheitlichen Problemen, gehören sowohl Frau F. als auch Herr Z. zur Zielgruppe von fit2work. Beiden kann und konnte fit2work die notwendige Unterstützung bieten. Zuerst im Rahmen eines Erstgesprächs, dann mit einem Basischeck (arbeitsmedizinische und/oder arbeitspsychologische Abklärung), auf dessen Ergebnisse ein Entwicklungsplan erstellt wird. Dieser Entwicklungsplan wird dann im Rahmen eines so genannten Case Managements oder Case Management plus umgesetzt. Wichtig: Personen können und sollen sich gerne auch frühzeitig, d. h. präventiv, an fit2work wenden! Ziel ist es, lange Ausfälle zu vermeiden – diese sind sowohl für die Betroffenen durch die langen Leidensgeschichten als auch für Betriebe äußerst belastend.
Was bedeutet Case Management?
Ein Case Management bei fit2work bietet Unterstützung durch Beratung und Begleitung. Personen mit gesundheitlichen Problemen werden über die Angebote des Gesundheits- und Sozialsystems an der Schnittstelle Gesundheit und Beruf informiert, und Angebote verschiedener Organisationen werden koordiniert, um individuelle Lösungen für die jeweilige Problemlage zu finden. Das kann etwa in Form von gesundheitsfördernden Maßnahmen erfolgen, zum Beispiel durch zusätzliche Therapien, Heilbehelfe, Anbindung an Spezialambulanzen/Fachärztinnen/Fachärzte oder auch durch die Adaptierung des Arbeitsplatzes oder Anpassung der Arbeitszeit. Weiters unterstützen fit2work-Case Managerinnen und -Case Manager beim Stellen von Anträgen, wie beispielsweise einem Antrag auf Feststellung des Behindertengrades oder eines REHA-Antrages.
Das Case Management plus ist ein erweitertes Case Management. Zielgruppe sind Personen, die schon lange im Krankenstand sind und deren Krankengeldbezug ausläuft oder ausgelaufen ist („ausgesteuert“). Diese Personengruppe unterstützt fit2work dabei, in den Arbeitsprozess zurückzufinden. Ziel ist die langfristige Wiedereingliederung und Steigerung des Arbeitsmarkterfolgs – die Beratung kann bei dieser Form der Unterstützung bis zu einem Jahr in Anspruch genommen werden.
Schritt für Schritt zurück in den Job
Doch wie ging es mit Frau F. und Herrn Z. weiter? Herr Z. entschied sich nach der arbeitsmedizinischen Abklärung auf Anraten seiner Beraterin und in Abspreche mit seinem Dienstgeber dazu, in einen längeren Krankenstand zu gehen, um zur Ruhe zu kommen. Weiters wurde Herr Z. an eine Neurologin angebunden. Auf Anraten von fit2work trat er eine ambulante, orthopädische REHA an. Dort entdeckte Herr Z. neben der positiven Wirkung der ausgleichenden und sanften Bewegung seine Freude am Bouldern wieder und schaffte es – mit Anweisungen der Therapeutinnen – diesen Sport vorsichtig aber regelmäßig auch nach der REHA in seinen Alltag zu integrieren. Gemeinsam mit Physiotherapie, Massagen und Stärkung der Rückenmuskulatur durch das Bouldern, war Herr Z. nach rund 4 Monaten wieder schmerzfrei und beantragte mit Hilfe der fit2work-Beraterin eine Wiedereingliederungsteilzeit. Herr Z. ging schließlich mit 20 Stunden zurück in seinen Job und sämtliche Kollegen im Schlossereibetrieb unterstützen ihn, so gut es ging. Weiters sorgte der Betrieb dafür, dass Herr Z. verstärkt in der Planung eingesetzt wurde und von den schweren Trage- und Montagearbeiten vorerst befreit wurde.
Fokus auf eigene Ressourcen
Frau F. nutzte die Beratung von fit2work, um ihre gesundheitliche Situation zu stabilisieren und beruflich neue Perspektiven zu entwickeln. Gemeinsam mit ihrer Beraterin wurde ein klarer Integrationsplan mit kleineren Zwischenzielen erarbeitet. Der Plan umfasste eine medizinische Betreuung, eine psychologische Unterstützung und die schrittweise Rückkehr ins Arbeitsleben. Durch den Fokus auf ihre eigenen Ressourcen fand sie eine passende Tätigkeit im Verkauf von Friseurbedarf, die sie erfolgreich ausbauen konnte. Frau F. nimmt heute nach wie vor fachärztliche, psychiatrische und psychotherapeutische Betreuung in Anspruch, ist aber gesundheitlich stabil, beruflich integriert und blickt zuversichtlich nach vorne!
Wenn auch Sie das Gefühl haben, dass Ihre Arbeitsfähigkeit leidet oder Sie unsicher sind, ob Sie Ihren Job noch länger gesund ausüben können, dann wenden Sie sich gerne an fit2work, auch frühzeitig, damit wir rasch tätig werden können. Wir freuen uns auf Ihren Anruf an unserer Hotline unter 0800 500 118!
















en besser mit Stress, Druck oder Veränderungen im Unternehmen umgehen und entwickeln Strategien, um Herausforderungen gesund zu bewältigen. Das Risiko für psychische und stressbedingte Erkrankungen, die mittlerweile zu den häufigsten Ursachen für Fehlzeiten gehören, wird minimiert und die Anfälligkeit für psychosomatische Beschwerden wird stark verringert.





Direkt im Anschluss an jede Infoveranstaltung besteht die Möglichkeit, direkt vor Ort einen BGM-Check zu absolvieren. Dabei handelt es sich um einen online Fragebogen, der den Status quo des Unternehmens in Bezug auf BGM beleuchtet und als Grundlage für ein anschließendes Beratungsgespräch dient. Wenn es die Zeit vor Ort nicht zulässt, kommen die Beraterinnen und Berater der BGM-Orientierung natürlich auch gerne in Ihr Unternehmen oder vereinbaren einen Online-Termin mit Ihnen, um eine BGM-Standortbestimmung samt BGM-Check gemeinsam mit Ihnen durchzuführen.
hrer BGM-Standortbestimmung:



























Busse im Rahmen der österreichweiten Tour Halt machen. Interessierte haben die Möglichkeit, sich vor Ort bei unserem Team der Personen- und Betriebsberatung kostenlos über das Angebot von fit2work zu informieren.
Diesen Herbst ist die Chance, dass Sie einen unserer Busse im öffentlichen Raum entdecken, besonders hoch: von Mitte September bis Ende November findet die fit2work-Bustour mit rund 40 Terminen in ganz Österreich statt. Kommen Sie vorbei und informieren Sie sich über fit2work! Falls Sie möchten, ist es auch möglich, direkt im Bus ein Erstberatungsgespräch in Anspruch zu nehmen. Natürlich stellen Ihnen unsere Beraterinnen und Berater vor Ort auch gerne Informationsmaterial zur Verfügung.
Der Auf- oder Ausbau eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) ist das Kernstück der fit2work-Betriebsberatung. Durch eine offene und unterstützende Unternehmenskultur im Umgang mit dem Thema Sucht, zeigt das Unternehmen, dass Gesundheit und Arbeitsfähigkeit innerbetrieblich einen hohen Stellenwert einnehmen.
Der Projektleiter Herr U. litt an Alkoholsucht. Es folgte ein Langzeitkrankenstand, in dem ein Entzug und anschließend eine REHA stattfanden. Die BEM-Beauftragte des Unternehmens nahm die WIETZ von Herrn U. zum Anlass, mit ihm gemeinsam diejenigen Situationen zu analysieren, die in seinem Arbeitsalltag das Bedürfnis nach Alkohol förderten. Als Ergebnis wurde Herrn U. ein zweiter Projektleiter zur Seite gestellt, der ihn in herausfordernden Arbeitssituationen unterstützte und mit dem Mitarbeiter gemeinsam Entscheidungen traf. Am Ende der WIETZ konnte Herr U. wieder die volle Verantwortung übernehmen.







Einen ausführlichen Einblick in die fit2work Personenberatung gaben zwei ehemalige Klientinnen. Beide Klientinnen schilderten ihre Krankheitsgeschichten und wie sie das Angebot von fit2work für sich und ihre damalige Lebenssituation optimal nutzen konnten – um schlussendlich wieder arbeitsfähig zu werden. Ergänzt wurde diese Perspektive von Alexander Burger, Case Manager bei fit2work Wien, der aus dem Beratungsalltag der Beraterinnen und Berater berichtete.
Themenblock mit Ausführungen zu den Besonderheiten und aktuellen Schwerpunkten der aktuellen fit2work Programmperiode 2020-2024 ab.





Gemeinsam mit Geschäftsleitung und Team konnten unter Anleitung der fit2work-Beraterin Irmgard Prosinger zahlreiche Maßnahmen – in Anlehnung an das Haus der Arbeitsfähigkeit (siehe Grafik) – definiert und umgesetzt werden. Demnach erfolgte auch die Implementierung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) und die Benennung einer fit2work-Beauftragten, eine Ansprechperson aus der Belegschaft, die sich gezielt um die Früherkennung von Belastungen und die Begleitung bei Wiedereingliederung nach längeren Krankenständen kümmert.





In diesem Interview hören Sie, welche Herausforderungen Long Covid aktuell für die Arbeitswelt mit sich bringt – für Betroffene und deren Angehörige, Unternehmen sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Weiters werden folgende Fragen diskutiert: welche Art der Hilfestellung bietet fit2work? Welche speziellen Herausforderungen bei dieser Gruppe an Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteigern ergeben sich in der Arbeit von fit2work? Wie können Betriebe unterstützt werden, die Long-Covid-Patientinnen und -Patienten in der Belegschaft haben? Welche Fragen sind in Bezug auf Long Covid am Arbeitsplatz für die beiden Interview-Partnerinnen derzeit am dringlichsten zu behandeln?
fit2work-Beauftragte? Wie geht das? Im Rahmen der Betriebsberatung durch fit2work bildet das Team von fit2work nach der Analysephase in Ihrem Unternehmen eine zentrale Ansprechperson für Gesundheitsfragen aus: eine oder einen fit2work-Beauftragte/n. Die nominierte Person nimmt sodann eine Schlüsselposition im Unternehmen ein und fungiert als Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner innerhalb der Belegschaft zu allen Gesundheitsfragen und zu Themen des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM). Das Ziel ist stets die Erhöhung der Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.











So wie Herr Reiter (Name von der Redaktion geändert), 58 Jahre alt, Büroangestellter und überwiegend in sitzender Tätigkeit arbeitend. Er kämpfte mit starker Gewichtszunahme, die ihn auch psychisch belastete und darüber hinaus mit berufs- und altersbedingten Rückenschmerzen, als er sich an fit2work wandte. Gemeinsam mit seiner Beraterin erarbeiteten sie für ihn maßgeschneiderte Schritte. Schließlich nahm er am Programm der ÖGK zur Gewichtsreduktion teil und absolvierte dort ein individuell zugeschnittenes Muskelaufbau- und Krafttraining. Weiters konnte Herr Reiter einige Einheiten zur psychischen Entlastung in Anspruch nehmen und mit seiner Beraterin Strategien besprechen, um sich Auszeiten zu nehmen – etwa in Form von regelmäßigen Spaziergängen oder Radfahren. „fit2work kann Kundinnen und Kunden die richtige Hilfestellung geben, um die Arbeitsfähigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen – mit der Hilfe von Case Managerinnen und -managern, Arbeitsmedizinerinnen und -medizinern, Arbeitspsychologinnen- und -psychologen und Betriebsberaterinnen und Betriebsberatern“, so Gerlinde Braumiller, Gesamtprojektleiterin fit2work in Salzburg, Tirol und Vorarlberg, über die Zielsetzung von fit2work.
